SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

Punkte verloren, Serie gerissen

Das Sicherste an einer Serie ist, dass sie irgendwann zu Ende geht. Und dieses Ende kam für den SVF beim Auswärtsspiei in Waizenkirchen. Nach 23 Meisterschaftsspielen ohne Niederlage zog Freinberg erstmals wieder seit dem 11. Oktober 2009 (sensationelle 1:3-Niederlage in Vichtenstein) beim 0:2 den Kürzeren. Leader Dorf konnte den Abstand auf 6 Punkte gegenüber dem Rangzweiten Freinberg ausbauen und steht so bereits vor dem Spiel gegen unser Team als Herbstmeister fest.

Nix für schwache Nerven

Wer das Topspiel der Freinberger letzte Woche in St. Roman live erleben durfte, war mehr als erstaunt, was das Team des SVF im Heimspiel gegen Suben als Fußball servierte. Die erste Halbzeit erinnerte die Zuschauer nur wenig an das, was man gemein hin als Fußballspiel bezeichnet. Von der ersten Minute an wenig Ballgefühl, viele unerklärliche Abspielfehler und vor allem ganz, ganz wenig durchdachte Spielzüge und kaum Laufbereitschaft. Freinberg hatte den Tabellennachzügler scheinbar unterschätzt. Auch Suben war keinesfalls gefährlich oder konnte durchdachte Spielzüge aufweisen und doch kam es so, wie es allzuoft dem vermeintlichen Favoriten passiert. Der Gast hatte noch überhaupt nicht das Territorium, sprich den 16er der Freinberger erreicht, als beim ersten Angriff der Subener ein Spieler gefoult wurde und der, bis auf eine Ausnahme großartige Schiedsrichter, folgerichtig auf den Elfmeterpunkt deutete. Diese Chance nutzte Suben um auf 0:1 zu stellen. Auch das zweite Auftreten des Gastes am Strafraum des SVF wurde für die Einheimischen zum Negativerlebnis. Aus 18 Metern zirkelte ein Gästespieler das “Ei” gekonnt in den Winkel. Freinberg lag zur Pause mit 0:2 im Rückstand.
Nach der Pause zeigte sich zunächst, außer beim Einsatz, nur wenig Änderung im Freinberger Spiel. Doch als Pretzl Gerhard in der 50. Minute, nach einer Ecke von Froschauer, den Anschlusstreffer erzielte, ging ein Ruck durch die Einheimischen. Mit weiter stärker werdendem Druck konnte der SVF den Gegner nach hinten drängen und so war es nur eine Frage der Zeit bis zum Ausgleich durch David Hofer, der wiederum eine Froschauer-Ecke in der 61. Minute hervorragend per Kopf versenkte. Nur wenig später stellte Heinzl Andy mit einem Traumtor ins Kreuzeck die Weichen endgültig auf Sieg. Einige Chancen auf beiden Seiten brachten keine Resultatsveränderung und Freinberg sehnte den Schlusspfiff herbei. Bei einem schönen Gegenangriff in der Nachspielzeit wurde ein Freinberger nach Ansicht des Unparteiischen - und außer ihm hatte keiner der Anwesenden ein Foul erkannt - unfair vom Goalie vom Ball getrennt. Elfmeter für Freinberg und Platzverweis gegen Subens Torwart war die seltsame Entscheidung. Froschi ließ sich nach zahlreichen Kontroversen bei den Gästen diese Chance nicht entgehen und stellte auf 4:2. Beim Abgang der Teams ließ sich ein Spieler der Gäste noch zu einer Beleidigung des Referees hinreißen und erhielt so nach der Partie eine Rote Karte. Freinberg hatte in diesem Spiel Glück, dass man auch weiterhin ungeschlagen blieb und somit vor dem schweren Auswärtsspiel in Waizenkirchen auf Rang 2 verbleibt. In Waizenkirchen wartet wieder ein angeschlagener Gegner. Auch hier heißt es aufgepasst damit die zahlreichen Fans beim Auswärtsspiel, das um 14:00 Uhr beginnt, wieder einen “Dreier” bejubeln können.

Spieler am Anfang verloren, Spiel am Ende gewonnen

Eine Serie, das war eigentlich klar, musste enden. St. Roman, als Tabellenzweiter und Freinberg, der Vierte, standen sich im Duell der einzigen ungeschlagenen Mannschaften der 1. Klasse gegenüber. Der Aufsteiger Freinberg, als Gast beim Heimprimus, stand bereits nach 15. Minuten nur noch mit zehn Spielern auf dem Feld. Der wieder genesene Kapitän, Benjamin Scharnböck, sah nach seinem zweiten Foul die Ampelkarte. Für Freinberg der blanke Horror. Doch jetzt zeigte sich der wahre Teamspirit, der SVF ließ sich kaum irritieren und agierte weiter, wie es Trainer Grünbart taktisch vorgegeben hatte. Die Partie nahm Fahrt auf und fünf Minuten vor dem Seitenwechsel stellte Andy Grüneis auf 0:1. Die zahlreich mitgereisten SVF-Fans wie auch die Spieler bejubelten diesen “Husarenstreich”. Nach der Pause ließ Freinberg sein Spiel im gewohnten Fahrwasser weiterlaufen. Und für St. Roman kam es noch dicker, nach einer feinen Freinberger Leistung konnte Andy Reinprecht in Minute 55 auf 0:2 erhöhen. Der Gastgeber versuchte nun den Anschluss herzustellen, doch Freinbergs Defensive hatte das Spiel an diesem Tage bestens im Griff. 15 Minuten vor dem Ende die Entscheidung. Christoph Stadler besiegelte mit seinem fünften Saisontreffer die Heimniederlage des Favoriten aus St. Roman. Der SVF bleibt weiterhin ungeschlagen und findet sich auf Platz 3 der Tabelle wieder. Ein Bilderbuchstart für den Aufsteiger wurde mit dieser Riesensensation gekrönt. Drei “Sauwaldäpfel” im Tor von St. Roman zu versenken, zeigt, dass Freinbergs Kampfmannschaft die Reifeprüfung der 1. Klasse bestanden hat.

Gekämpft, getroffen und gesiegt

Auch mit einer vermeintlich dünneren Spielerdecke kann man, mit der richtigen Einstellung, durchaus Akzente setzen und begleitet mit dem nötigen Kampfgeist verdient einen Sieg einfahren. Freinberg musste in der Partie gegen Stroheim auf einige Leistungsträger verzichten, doch die Grünbart-Elf bewies, dass man mit dem nötigen Ehrgeiz auch solche Hindernisse bewältigen kann. Der Gast aus dem Bezirk Eferding zeigte in der ersten Hälfte seine spielerische Dominanz, ohne aber unsere Elf gefährden zu können. Chancen waren bis zur Pause nur Mangelware und so blieb es letztendlich nach 45 Minuten beim torlosen 0:0.
Nach der Pause erhöhte der SVF das Tempo und kam immer wieder zu Chancen. Nach einer Stunde dann die Erlösung. Froschauer, in diesem Spiel der Aktivträger, führte einen Freistoß unerwartet schnell aus, die Vorlage kam zu Stadler Christoph, der den gegnerischen Goalie mit einer Kopfballbogenlampe alt ausschauen ließ und das 1:0 markierte. Und mit diesem Treffer gab es nur noch Einbahnstraßenfußball Richtung Stroheimer Gehäuse. Nach einem Foul, unmittelbar innerhalb des Strafraumes, zeigte der hervorragende Referee auf den Elfmeterpunkt. “Froschi”, der Gefoulte, ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte so das 2:0. Kurz vor Schluß war es wiederum Froschauer, der nach einer tollen Co-Produktion zwischen Grüneis Andy und Engertsberger Rene, zum 3:0 Endstand “einlochen” konnte. Freinberg gewann diese Partie, auch in dieser Höhe, verdient und belegt derzeit den vierten Tabellenplatz.

Torfestival in Peuerbach

Weiterhin ohne Mannschaftsführer Scharnböck musste Freinberg zur schweren Partie in Peuerbach anreisen. Der Gastgeber zeigte sich gewappnet und für den SVF wurde es, wie es meist für uns in Peuerbach läuft, zu einer Zitterpartie. Bereits nach einer Viertelstunde schienen die “Messen für Freinberg bereits gesungen”, der Gegner stellte auf 2:0. Freinberg nahm den Kampf auf und nach gut einer halben Stunde konnte Mittelstürmer Stadler den Anschlusstreffer erzielen. Nach der Pause kam Freinberg besser ins Spiel und konnte in der 56. Spielminute durch einen verwandelten Elfmeter von Froschauer ausgleichen. In der 71. Minute sogar der Führungstreffer der Freinberger durch ein Peuerbacher Eigentor. Die Freude währte nur kurz. Ebenfalls durch einen Strafstoß markierten die Gastgeber den Endstand zum 3:3. Negativ die Gelb-Rote Karte für Andreas Reinprecht in der Nachspielzeit, die er wegen Kritik am Schiri kassierte. Freinberg holte verdient einen Punkt und hat nun in acht Partien drei Siege und fünf Remis zu vermelden. Für einen Aufsteiger eine Traumbilanz. Die letzte Freinberger Niederlage in einem Meisterschaftsspiel datiert vom Oktober des Vorjahres. Damals, noch in der 2. Klasse, musste man sich sensationell mit 3:1 in Vichtenstein geschlagen geben, seitdem ist unsere Kampfmannschaft in 20 Punktebegegnungen ungeschlagen - und dies darf auch weiterhin so bleiben.
Am Sonntag um 15:30 Uhr gastiert Stroheim in Freinberg. Der derzeitige Drittletzte hat bisher einen Sieg und 3 Remis auf der Habenseite. Mit einem Torverhältnis von 4:14 zeigt sich auch die eigentliche Schwäche dieses Teams. Bisher konnte der Angriff sich kaum in Szene setzen, doch Freinberg ist gewarnt, denn gerade solche Gegner sind gefährlich, weil man sie leicht unterschätzt. Trainer Grünbart wird sein Team entsprechend motivieren, damit die treuen Freinberger Fans einen Heimsieg bejubeln können.

Torloses Remis im Heimspiel

Natternbach war und ist ein unbequemer Gegner für die Kampfmannschaft des SVF. Mit Freinberg gemeinsam aufgestiegen, zeigte sich der Gast als konsequente, auf Ergebnis orientierte Elf. Mit dem 0:0 können beide Teams gut leben, wenn auch ein Dreier in einem Heimspiel der 1. Klasse eigentlich Pflicht ist und durchaus möglich gewesen wäre. Geschwächt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Spielführer Benjamin Scharnböck fehlte einer der markanten Mittelfeldstrategen des SVF. Zurückgekehrt ins Team indes Spielertrainer Bernhard Grünbart, für den Andy Grüneis wieder auf die Auswechselbank musste. Freinberg bleibt im Kalenderjahr 2010 also weiterhin in Punktespielen ungeschlagen. Der Tabellenelfte, Peuerbach, ist am Sonntag, ab 16 Uhr, Gastgeber und nächster Prüfstein für den SVF. Mit einem Erfolg wäre der Verbleib in der Spitzengruppe gesichert und Freinberg hätte einen ansehnlichen Abstand zum hinteren Bereich der Tabelle. Freinbergs Superfans werden hoffentlich wieder zahlreich live das Geschehen beobachten und ihr Team entsprechend unterstützen.

Die letzten Minuten wurden zum Krimi

Das ist der Hammer und wahrlich eine kleine Sensation. Freinberg gastierte in Senftenbach und schaffte den Überraschungssieg. Mit einer tollen Energieleistung sicherte sich Freinberg beim 2:1-Sieg nicht nur drei Punkte, sondern findet sich, heuer noch ungeschlagen, in der Spitzengruppe der 1. Klasse wieder.

Erstmals musste der SVF auf seinen verletzten Spielertrainer und Leitwolf der Abwehr, Bernhard Grünbart, verzichten. Wer jedoch geglaubt hatte, dadurch würde unsere Abwehr löchriger, sah sich getäuscht. Andreas Grüneis, war weit mehr als nur ein Ersatz, er agierte umsichtig und dirigierte seine Abwehr routiniert. Der Gastgeber versuchte mit großer Aggressivität den Freinbergern den Schneid abzukaufen, doch der SVF war nur kurzfristig beeindruckt. Die Freinberger befanden sich schnell auf Augenhöhe mit dem letztjährigen “Beinahe-Aufsteiger”. Im Gegensatz zur vergangenen Woche zeigte sich unsere Elf als homogene Einheit und präsentierte sich mit dem notwendigen Selbstbewusstsein, spielerischer Reife und der ihr eigenen vorbldlichen kämpferischen Einstellung. In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, Chancen auf beiden Seiten, doch Zählbares konnte von keinem Team verbucht werden.

Drei Punkte, die gut tun

So trügerisch, wie das vermeintlich warme Wetter, so trügerisch auch die Partie gegen den Tabellennachbarn aus Raab. Ein Spiel, das eigentlich wenig Substanz hatte, beide Teams duellierten sich intensiv, ohne aber echte Akzente setzen zu können. Höhepunkte der ersten Hälfte waren, außer den harten Zweikämpfen, lediglich eine Freinberger Chance, die aber aus aussichtreicher Position versiebt wurde. Nach der Halbzeit agierte Freinberg zielstrebiger und erspielte sich einige Gelegenheiten, die aber überhastet oder ungeschickt im Sande verliefen. Der Druck wurde größer und nach einer perfekten Flanke von Stefan Steininger sorgte Christoph Stadler, mit einem gut platzierten Kopfball, für die Entscheidung. Der Treffer sorgte jedoch bei Freinberg nicht für mehr Sicherheit, im Gegenteil, Raab erarbeitete sich in der letzten Viertelstunde einige Gelegenheiten, die aber, zum Glück für Freinberg, ungenutzt blieben. Insgesamt ein verdienter Sieg, der aber ohne mannschaftliche Geschlossenheit erarbeitet wurde. Die Bindung der einzelnen Mannschaftsteile zu einer Einheit war nie erkennbar, trotzdem zeigte sich die Elf aber sehr kampfbetont, was letztlich auch den Erfolg sicherte. Freinberg bleibt im Jahre 2010 weiter unbesiegt und belegt in der Tabelle den 6. Platz. Die nächste Partie führt uns am kommenden Sonntag in den Ziegelort Senftenbach, dort kommt es sicherlich zu einem heißen Tanz. Senftenbach sicherte sich Rang 3 mit einem 2:1-Sieg in Waizenkirchen und bewirbt sich, ähnlich wie im Vorjahr, um einen Aufstiegsplatz. Freinberg ist gewarnt und hofft, mit der nötigen Fanunterstützung, auf einen positiven Ausgang.

Keine Tore, aber wenigstens einen Punkt

Weiter im Jahre 2010 bei Meisterschaftsspielen ungeschlagen, agiert unsere Kampfmannschaft im vorderen Mittelfeld der 1. Klasse. Im vierten Spiel, das dritte Unentschieden für Freinberg, wieder war der Sieg möglich, doch ingesamt musste man mit dem einen Punkt in Rainbach am Ende zufrieden sein. Freinberg fehlte bei diesm Nachbarschaftsderby und herrlichstem Wetter das Glück und die Durchschlagskraft, agierte jedoch in der Defensive sicher und schwang sich mit der erneuten Punkteteilung zum Remiskönig der Liga auf. Am kommenden Sonntag messen wir die Kräfte mit dem Team aus Raab. Hier heißt es aufgepasst, die Gäste schafften es mit ingesamt nur 4:1-Toren 8 Punkte zu ergattern, das sind immerhin 2 Zähler mehr, als der SVF auf seinem Konto hat. Geduld und spielerische Überraschungsmomente sind sicherlich die Basis, das “Fort Knox” aus Raab zu knacken. Wir freuen uns auf eine spannende Partie, die aber, auch nach dem Willen der Fans, wieder einen Dreier auf unsere Habenseite bringen darf. Anstoß ist um 16 Uhr, das Vorspiel der Reserveteams wird um 14 Uhr angepfiffen.