SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

Resümee: Im Soll, aber nicht durch

Die zweite Saison nach einem Aufstieg in die 1. Klasse ist für viele Teams wesentlich härter als die erste Spielzeit. Man schwimmt nicht mehr auf der Euphorie-Welle des Siegers, sondern ist in der 1. Klasse angekommen und wird auch von den etablierten Teams nicht mehr unterschätzt. So erlebt es auch der SVF in der laufenden Spielrunde.

Heuer belegt man zum Ende der Hinrunde den 7. Tabellenplatz. 5 Siege stehen auch 5 Niederlagen gegenüber, 3 Spiele endeten Remis. Zum gleichen Zeitpunkt der letzten Saison lagen wir auf Platz, 4 mit 6 Siegen, 2 Niederlagen und 5 Unentschieden. Heuer haben wir 18 Punkte eingefahren gegenüber 23 im vergangenen Jahr. Auch bei den Toren wurden wir geiziger. Heuer halten wir bei 21:16 Toren, Ende 2010 hieß es 24:15. Und eines muss man registrieren, die 1. Klasse ist noch ausgeglichener geworden. Hier begegnen sich die Teams auf Augenhöhe, nur wenige können sich absetzen, Jeder kann tatsächlich jeden schlagen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir zwar auf dem 7. Tabellenplatz überwintern, aber nur 5 Punkte vom Abstiegsrelegationsplatz entfernt sind. In der Heimtabelle liegen wir auf Platz 5 (10 Punkte), auswärts sind wir mit 8 Punkten Tabellenachter. Thomas Froschauer war mit 6 Treffern in dieser Halbsaison unser erfolgreichster Torschütze, gefolgt von Reinprecht Andy und Scharnböck Benjamin, die jeweils 3 Tore erzielten. Gelbe Karten für unsere Spieler sind verhältnismäßig selten, hier sind wir in der Statistik die “bravste” Mannschaft der Liga. Je 4 Mal den gelben Karton sahen Jell Georg und Pretzl Gerhard, die also bei einer weiteren Verwarnung für ein Spiel gesperrt sind. Ende März 2012 startet unser Team in die Frühjahrsrunde mit der Auswärtspartie in Bruck, bis dahin wird Trainer Bernhard Grünbart die Elf wieder auf Kurs bringen, so dass wir am Ende der Saison zur 3. Spielzeit in Folge in der 1. Liga planen können.

Zum Abschluss eine Niederlage

Die Herbstsaison der 1. Klasse ist gelaufen. Leider musste der SVF zum Abschluss eine 0:1-Niederlage in Neukirchen akzeptieren, die Folge eines Momentes der Unaufmerksamkeit.

Freinberg bestimmte zunächst in einem müden Kick das Geschehen ohne allerdings zu nennenswerten Chancen zu kommen. Die erste Halbzeit brachte eine leichte Feldüberlegenheit für unser Team, doch das Tor glückte dennoch den Einheimischen. Nach gut einer halben Stunde bereits die spielentscheidende Situation. Ein SVF’ler agiert unglücklich im 16er, der Gegenspieler lässt ihn stehen und kann dann völlig unbedrängt (und das im Strafraum) den Ball ins lange Eck schlenzen. Keine Chance für den wieder gut aufgelegten Torwart Jank. Alleine gelassen von seinem Team muss er die Kugel passieren lassen.

Statt Elfmeter gab es ein Gegentor

Nach der 1a-Begegnung in Eggerding erwartete der Freinberger Anhang ím Heimspiel gegen den Tabellenzweiten St. Roman ein ähnliches fußballerisches Feuerwerk. Doch weit gefehlt. Ein Spiel, geprägt von Kampf, ohne große spielerische Momente und mit vielen weiten Bällen, mussten die zahlreichen Besucher an diesem herrlichen Spätherbsttag akzeptieren. Nur äußerst selten wurden beide Goalies im Laufe des Spiels geprüft. Das 1:1 bedeutete letztlich eine gerechte Punkteteilung, wobei der SVF in der ersten und letzten Viertelstunde drängte und St. Roman seine beste Zeit 20 Minuten vor und 20 Minuten nach dem Seitenwechsel hatte. Gegen den Tabellenzweiten musste Freinberg ohne die Verletzten Reinprecht, Heinzl, Kasbauer Alex und Stadler antreten. Trotzdem übernahm die Grünbart-Elf zunächst die Initiative, ohne allerdings zwingend zu sein. Man spielte, wie gewohnt, aus einer sicheren Abwehr und ließ in der eigenen Hälfte nur wenig “anbrennen”. Beste Chance in der 37. Minute, Käptn Scharnböck verpasste nach einem Freistoß nur knapp. In der 31. Minute die erste Duftmarke der Gäste, ein sehenswertes Solo durch den Strafraum endete mit einem Schuss, der knapp das Gehäuse verfehlte. 0:0 der Pausenstand.

Doppelpack brachte Auswärtssieg

Mein lieber Schwan. 3:1-Sieg in Eggerding, damit haben wohl die wenigsten der Freinberger Spieler und Fans vor der Partie gerechnet. Noch dazu musste der SVF auf einige Stammspieler verzichten, doch Einsatz, Spielfreude und Aggresivität ließen diesen Nachteil schnell vergessen. Freinberg spielte aus einer sicheren Deckung. Natürlich war der Führungstreffer durch Reinprecht Andy, nach nur 200 Spielsekunden, ein weiterer Motivationsschub für die Grünbart-Truppe. Die Schritte wurden leichter, der Ball lief besser. Als erneut Reinprecht Andy nach nur 15 Spielminuten, mit seinem Doppelpack das 2:0 markierte, glaubten selbst überzeugte Pessimisten, dass an diesem Tag ein Auswärtsdreier möglich wäre. Freinberg wurde immer sicherer und nahm das 2:0 mit in die Pause. Trotzdem der spielstarke und bisher überaus erfolgreiche Aufsteiger Eggerding mit allen Mitteln versuchte den Anschluss zu erzielen, hielt das Freinberger Bollwerk. Mit dem 3:0 durch Mannschaftsführer Scharnböck Benj in der 83. Minute waren die Verhältnisse für dieses Tag geklärt. Der Ehrentreffer in der Nachspielzeit ärgerte nur noch den Trainer und den gutaufgelegten Goalie. Dies war ohne Wenn und Aber ein wichtiger Sieg um Platz 5 zu behaupten und den Abstand nach hinten zu wahren. Freinberg ist im Soll und sollte bis zur Winterpause versuchen, in den Partien gegen St. Roman und in Neukirchen, noch einigen “Speck” - sprich Punkte - für die Frühjahrsrunde anzusammeln. Schließlich ist noch längst nicht alles in “trockenen Tüchern”, man liegt sieben Punkze hinter dem punktegleichen Führungstrio und ebenfalls nur 7 Punkte vor dem Tabellenvorletzten.

Belohnung blieb aus

Die Statistik sprach gegen uns, als an diesem Sonntag die „Torfabrik“ der 1. Klasse Nordwest auf dem Spielplan stand. Mit 6 Siegen aus 9 Spielen und einer Tordifferenz von 29:9 war Tabellenführer UTA Rottenbach klarer Favorit in diesem Duell. Doch Trainer Grünbart und sein Team verschwendeten an diese Fakten keinen Gedanken, als sie den Rasen betraten. Nervosität und Aggressivität, der Wille, das Spiel für sich zu entscheiden beherrschten auf beiden Seiten anfangs das Spiel. Der SVF wählte die Flucht nach vorn, anstatt auf den Angriff des Gegners zu warten. Mit Erfolg, wenngleich dieser (leider) nicht zählbar war. Schon nach wenigen Minuten kam Grüneis Andi zu einer Großchance, im Laufe der ersten Halbzeit verpasste dann noch einer von Froschauer Thomas` Kopfbällen nur knapp das Tor. Rottenbach agierte etwas weniger stark und konnte ebenfalls bis zum Halbzeitpfiff nichts Zählbares verbuchen. Doch schon kurz nach der Pause ging es hoch her. Ein gut platzierter Freistoß nach einem Foul der Freinberger fand schließlich in der 47. Minute seinen Weg direkt ins Tor. Rottenbach bekam durch die Führung Aufwind, der SVF kämpfte, ein Konter jagte den nächsten. Doch erst in der 84. Minute gelang erneut der Gastmannschaft ein Tor, das 0:2 wurde jedoch noch nicht zum Endstand. Nur 3 Minuten später erfreute Kapitän Scharnböck Benjamin die Freinberger Fans mit einem Kopfballtor. Den Spielstand konnte dieses Tor aber genauso wenig drehen wie der Ausschluss eines Rottenbachers in der Nachspielzeit. Letztlich bleibt den SVFlern nach dieser Niederlage der Trost weder „Torlieferant“ noch leichtfertiger Punktelieferant gewesen zu sein. Im Moment findet sich die Erste nun auf dem 6. Tabellenplatz wieder. Der Abstand zu den Spitzenteams ist beträchtlich, in der Tabellenmitte liegen die Mannschaften punktemäßig dicht an dicht. Kampfgeist ist also gefragt, wenn es diese Woche bereits am Samstag zum Auswärtsspiel nach Eggerding geht (Anstoß 15:30 Uhr).

Das Beste: Erneut nicht verloren

Freinberg startete in Raab als Kontermannschaft und zeigte, dass man gewillt war drei Punkte mit nach Freinberg zu nehmen. Die zahlreichen SVF-Fans auf der gut gefüllten Tribüne zeigten sich mit der Leistung ihres Team zufrieden. Groß der Jubel als Abwehrrecke Kasbauer Alex, mit seinem ersten Tor nach seiner schweren und langwierigen Verletzung, das 0:1 für Freinberg in der 37. Minute markierte. Der SVF war auf einem guten Weg. Nach der Pause kam der Gastgeber gestärkt aus der Kabine, man suchte den Erfolg und setzte Freinberg unter Druck. Nach knapp einer Stunde war es dann soweit, Raab schaffte den Ausgleich. Freinberg versuchte weiter Konter zu fahren, Raab unternahm alles um “nachzulegen”. Doch an diesem Tag waren die Tore für weitere Treffer “vernagelt”. Insgesamt für Freinberg ein gewonnener Punkt, man ist mit Platz 5 im Soll. Natürlich ist uns allen klar, dass in den restlichen “Herbstpartien” noch einige Hochkaräter auf uns warten, doch sollten weitere Siege oder Teilerfolge machbar sein. In dieser Klasse ist alles möglich und man kann getrost behaupten, dass in der 1. Klasse Nordwest jedes Team Jeden schlagen kann. Auch deshalb muss man mit dem einen Punkt in Raab durchaus zufrieden sein. Wermutstropfen, dass man nicht von der Stelle kommt. Der Abstand von drei Punkten vor Raab wurde zwar “verteidigt”, doch ansonsten gibt es dahinter ständige Überraschungen und ein Absetzen zu den Abstiegsplätzen ist nicht wirklich möglich. Trotzdem liegt Freinberg gut im Rennen. Eines ist auffällig, die “Gelben Karten” gingen bei unserem Team gegenüber dem Vorjahr merklich zurück, ohne dass man an Aggressivität verloren hätte. Momentan ist unsere Kampfmannschaft - nach Karten gesehen - das fairste Team der Liga.

Fehlerorgie ermöglicht Kantersieg

Gegen den Tabellennachbarn Peuerbach kam der SV Freinberg zu einem nie erwarteten 6:2-(2:0)-Heimsieg. Katastrophale Fehler der Gästeabwehr waren die Grundlage des Erfolgs. Überragend Heinzl als “Abmontierer” und Froschi, der gleich 3 Treffer für sich verbuchen konnte.

Mit dem Anpfiff ließ sich Freinberg etwas zu weit zurückdrängen und hatte Mühe das spielerische Übergewicht des Gegners in dieser Zeit zu bändigen. Doch man reagierte geschickt und setzte den Gast unter Druck. In der 17. Minute rutschte ein Gästespieler im 16er aus, urplötzlich stand Froschauer Thomas alleine vor dem Goalie und ließ diesem, aus kurzer Distanz, keine Chnace. Peuerbach versuchte “Gas” zu geben. In der 20. Minute zappelte das “Ei” im Freinberger Netz, doch keine Gefahr, der Abseitspfiff war längst erfolgt. Drei Minuten später die einzige echte Chance der Gäste, doch Torwart Roland Jank parierte glänzend. Im Gegenzug setzte Benjamin Scharnböck einen Kopfball um Zentimeter am Gehäuse vorbei und auch Engertsberger Rene konnte eine weitere Chance nicht nutzen. Nach einer halben Stunde wieder ein kurioser Auftritt der Peuerbacher Hintermannschaft, mehrmals konnte der Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht werde, Froschi setzte einen “Fersler” und der überraschte Goalie ließ den Ball durch die Hände ins Tor kullern, ein Treffer, der so sicherlich nicht wieder passieren wird. Freinberg war oben auf und hatte keine Mühe den Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen.