SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

Besser als nichts, in fünf Minuten zu einem Punkt

Nach dem unerwarteten Punktegewinn (3:3) am Mittwoch beim bisher in Heimspielen “jungfräulichen” Tabellenzweiten, Peuerbach, war der SVF guter Dinge im Heimspiel gegen die 1b aus Grieskirchen voll zu punkten. Doch es kam anders, am Ende musste unsere Kampfmannschaft mit einem 3:3 (1:1) zufrieden sein. Schuld daran, leichtfertiger Umgang mit Chancen, zu wenig notwendige Härte und dass man nicht als geschlossene, jederzeit kampfbereite Truppe agierte. Schuld aber auch Gästestürmer Vormair Christoph, der gleich 3 Bummerl im Tor des SVF unterbrachte. Wieder, wie im Spiel gegen Lambrechten, die Chance verpasst sich etwas Luft im Abstiegskampf zu schaffen. Das Zittern geht weiter …

Punktgewinn auf Peuerbacher Rasen

Ein Punkt im nachzutragenden Auswärtsspiel gegen Peuerbach – ein aus Freinberger Sicht erfreuliches, weil zwar erhofftes aber unerwartetes Ergebnis. Gegen den starken Tabellenführer ging man von Anfang an aufmerksam ans Werk, doch die Gastgeber waren fast immer einen Tick schneller am Ball und jederzeit torgefährlich. Nach 21 gespielten Minuten war es schließlich einer der vielen unnötigen Ballverluste, auf den hin Peurbach einen schnellen Konter setzte und das 1:0 erzielte. Doch Freinberg zeigte Moral und gute Kombinationen, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit dann ein schneller Schlagabtausch der Mannschaften, in dem Torwart Jank mehr als einmal klären musste. Der Halbzeitpfiff war bei unserer Elf mehr als willkommen.

Gegen Lambrechten mit 0:0 "verloren"

Wer das Spiel gegen Raab gesehen hatte, musste sich im Heimspiel gegen Lambrechten doch etwas die Augen reiben. Zwar war man auch in diesem Match kämpferisch aktiv, doch Spielwitz und große Torchancen waren beim 0:0 Mangelware. Ein “Sechspunktespiel”, das uns leider nur einen Zähler ließ. In der ersten Halbzeit “regierten” die Abwehrreihen, Freinberg gelang es leider nur äußerst selten Gefahr zu erzeugen. Erst unmittelbar vor der Pause zwei Hochkaräter, doch beide entschärfte der bestens aufgelegte Gästegoalie. Das 0:0 zur Pause eine herbe Enttäuschung für Team und Fans. Freinberg kämpfte ohne jedoch zu überzeugen und vor allem wussten einige Teamplayer nicht, oder sie hatten es vergessen, dass dies ein Schlüsselspiel für diese Saison sein sollte.

500 € für unsere Kinder

Im Rahmen des Heimspiels gegen Raab wurde dem Kindergarten der Erlös aus der letztjährigen Christbaumversteigerung übergeben. Fünfhundert Euro konnten vom SV Freinberg zur Verfügung gestellt werden, für deren nutzbringende Verwendung Anita Bamberger schon viele gute Ideen hat.

2:1-Sieg: Freinbergs "Ersatz" kämpfte Raab nieder

Der SVF musste im Heimspiel gegen Raab auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Verletzte und gesperrte Spieler zwangen Coach Konrad Kropfmüller zur “Improvisation”, er musste tief in die Trickkiste greifen und reaktivierte sogar den bereits ins “Altenteil” verabschiedeten Pretzl Gerhard, der von Beginn an im Team stand.

Beide Teams begannen sehr vorsichtig und agierten hauptsächlich im Mittelfeld, mit Vorteilen für die Gäste. Eigentlich begann das Spiel erst nach knapp 20 Minuten durch ein Foul. Dieses Tackling von Pretzl Gerhard, das zurecht mit “Gelb” geahndet wurde, war für Freinberg der Weckruf. Man begann zu kämpfen, zeigte die richtige Härte, attackierte und zeigte dem Gegner hautnah, dass man an diesem Tag die Punkte wollte. Im Gegenzug die erste Großchance für den SVF. Langenbach “schleift” seinen Gegenspieler und wird 14 Meter vor dem Tor klar gefoult, doch die Pfeife des Schiris bleibt stumm, eine Fehlentscheidung. Doch Einsatz und Kampfbereitschaft werden erhöht dabei zeigt sich “Sagler” Pretzl als Leitwolf und Grüneis Andi hält hinten den Laden dicht, gut assistiert von Torwart Jank. Urplötzlich die Führung nach knapp einer halben Stunde. Ein toller Angriff über links. Froschi schlägt eine gut getimte Flanke, Kropfmüller legt per Kopf auf und Langenbach lässt dem Gästegoalie mit einem satten Volleyschuss keine Chance. Freinberg führt 1:0. Nun agierte Raab. Unser Team brauchte Glück und Können. Bereits im Gegenzug musste Grüneis Andi sein ganzes Können aufbieten um den Ausgleich zu verhindern, das war knapp. Doch zwei Minuten später jubelten die Gäste. Ein Eckball von rechts, kurze Verlängerung, ein Raaber steht am langen Pfosten frei und vollendet volley zum 1:1. Freinberg schwimmt, doch jetzt kommt auch von den Rängen Unterstützung, die Spieler nehmen dies dankbar auf. Raab bleibt dran, in Minute 33 ein langer Pass und urplötzlich steht ein Gästestürmer allein vor Torwart Jank, dieser bleibt cool und entschärft den Ball. Glück gehabt. Weitere drei Minuten später zündet der Gäste-Rechtsaußen den Turbo, doch erneut können Grüneis und Jank in höchster Not klären. 60 Sekunden später zischt ein Ball von Mitte der 16er-Linie um Zentimeter am rechten Freinberger Pfosten vorbei. Aber auch Freinberg zeigt Biss, ein herrlicher Froschauer-Freistoß aus dem linken Mittelfeld verpassen unsere Angreifer nur knapp. Die Pause bringt ein wenig Entspannung, Raab hatte bisher leichte Vorteile, Freinberg zeigte tollen Einsatz.

Wichtiger Erfolg mit "Blut" bezahlt

Das Unvermeidliche an jeder Serie, sie geht auch mal zu Ende. Dies war der Slogan unserer Kampfmannschaft, die mit sieben Niederlagen in Folge nach Waizenkirchen reiste. Und man schaffte das “Unmögliche”, Freinberg entführte mit einem 3:2-Sieg drei Punkte vom vermeintlichen Favoriten.

Der SVF präsentierte sich als Team, das mit aller Gewalt die Punkte einheimsen wollte. Mit dem Anpfiff zeigte es sich, dass beide Mannschaften auf Sicherheit bedacht waren. Und dann kam es so, wie wir es allzuoft erlebt haben. Knappe 30 Minuten sind gespielt und nach einem Vergehen im Strafraum pfeift der Referee Elfmeter für die Heimelf. Doch was uns zum Nachteil gereichen sollte, vereitelte Torwart Jank, der den Strafstoß (Bild oben) aus der rechten Torwartecke fischt. Die Erleichterung bringt weitere Kraft für unsere Mannen. Nur fünf Minuten später zeigt der Schiri erneut auf den ominösen Punkt. Froschi versenkt eiskalt, Freinberg geht in Führung. Freinberg ist obenauf. Drei Minuten später der “Hammer Nr. 2”. Kropfmüller wird von Heinzl Andy über außen bedient und verwandelt zur Freude der SVF-Spieler zum 0:2. Wie unser Bild unten zeigt jubeln die Feinberger, während die einheimischen Zuschauer scheinbar die Welt nicht mehr verstehen. Die klare Pausenführung winkt. Doch eine kleine Unaufmerksamkeit, ein Foul in Strafraumnähe, nutzt Waizenkirchen mit dem Halbzeitpfiff per Freistoß zum Anschlusstreffer.

AH-Spielplan 2013

TerminGegnerUhrzeit
20.04.Wolfsteiner Kickers (H)18:00 Uhr
27.04.Kirchberg (H)18:00 Uhr
04.05.Thurmannsbang (H)16:00 Uhr
11.05.Aicha v. Wald (H)18:30 Uhr
25.05.Hutthurm (A)18:00 Uhr
01.06.Preying (H)18:30 Uhr
08.06.Neukirchen / Inn (H)18:00 Uhr
22.06.Zeltfest-Turnierca. 17:30 Uhr
27.07.Wegscheid (?)18:00 Uhr
10.08.Neukirchen / Inn (A)18:00 Uhr
24.08.Hutthurm (H)18:00 Uhr
31.08.Kirchberg (A)18:00 Uhr
14.09.Niederthalheim (H)17:00 Uhr
20.09.Pocking (H)18:30 Uhr
05.10.Prag (H)17:00 Uhr

Neukirchen reißt den SVF noch tiefer in den Abstiegsstrudel

Ausgrechnet im “Schicksalspiel” gegen den Tabellenletzten, Neukirchen/W., präsentierte sich der SVF katastrophal, Spieler und Zuschauer “erstarrten” - und das nicht nur auf Grund der Kälte. Nach einem nie für möglich gehaltenen 0:3 zur Pause, konnte man zwar noch auf 2:3 stellen, doch diese Niederlage war mehr als verdient. Eine Katastrophe. Unbegreiflich. Als ich einen Spieler zwei Stunden nach Spielschluss fragte, was ich über dieses Spiel schreiben sollte, sagte er geknickt: “Schreib am Besten, Kommentar überflüssig …” Und damit hat er nahezu den Nagel auf den Kopf getroffen.

Das Abstiegsduell

Nachdem am Osterwochenende fast der komplette Spieltag in der 1. Klasse Nord-West abgesagt wurde - so auch die Partie des SVF - geht es nun laut Spielplan weiter. Am Sonntag, 7. April heißt es für unsere Kampfmannschaft “Gas geben” und den Kampf gegen den Abstieg couragiert und voller Elan aufzunehmen. Im Heimspiel gegen unseren “ewigen” Rivalen, Neukirchen/W., gibt es ohne Wenn und Aber nur ein Ziel: Der Sieg und somit die 3 Punkte müssen in Freinberg bleiben. Beim Spiel des Tabellenvorletzten, Freinberg, gegen den Träger der “Roten Laterne”, Neukirchen, ist nur für den Sieger der Anschluss ans hintere Mittelfeld möglich. Wir drücken unserem Team die Daumen und hoffen auf zahlreiche Fanunterstützung, so dass aus dem jetzigen ausgeglichenen Torestand in der ewigen Freinberger Meisterschaftstabelle (seit 1955) von exakt 2724 : 2724 Toren wieder ein Plus zu vermelden ist. Anpfiff ist um 16 Uhr in Freinberg.