0:0 - Freinbergs Motor stottert
Was im Herbst oft leicht und locker wirkte, ist jetzt nur noch Stückwerk. Wer sich vom 5:0-Erfolg letzte Woche gegen Suben täuschen ließ, musste beim mageren 0:0 in St. Aegidi erkennen, dass der Aufstieg noch längst nicht in trockenen Tüchern ist, nein, man muss jetzt wieder aufpassen, dass man am Ende nicht mit leeren Händen dasteht.
Die zahlreich mitgereisten Freinberger Fans kehrten dieses Mal enttäuscht von der Auswärtspartie zurück. Ohne Feuer, Spielwitz und mit kaum einer Torchance kann man auch in der untersten Klasse kein Spiel gewinnen. Im Gegenteil, Freinberg musste froh sein, dass die Heimelf ihre ebenfalls nur spärlichen Chancen versiebte, sonst hätte man die zweite Niederlage im dritten Spiel im Frühjahr akzeptieren müssen. Der SVF war in der ersten Hälfte nicht zu sehen, das torlose Remis zur Pause schmeichelte unserem Team. Zu allem Überfluss musste auch noch Michael Kesselring verletzt ausscheiden, wir wünschen baldige Genesung!
Wer erwartete dass Freinberg nach dem Seitenwechsel zeigen würde, wer der Leader in dieser Klasse ist, sah sich erneut enttäuscht. Die Bemühungen wurden zwar besser, doch im Angriff wehte weiter nur ein laues Lüftchen. Lediglich bei einem satten Schuss aus knapp 20 Metern, der um Zentimeter am Pfosten vorbei ins Aus zischte, musste St. Aegidi bangen. Ansonsten hatte das Heimteam den Favoriten im Griff. Die Minuten verstrichen ohne dass etwas Spektakuläres passierte. So war der Schlusspfiff an diesem Tag fast schon eine Erlösung.
Nächste Woche gastiert am Sonntag, 16 Uhr, Enzenkirchen in Freinberg. Wieder ein unbequemer Gegner. Wir hoffen und wünschen uns, dass der Knoten platzt und Freinberg zur alten Stärke zurück findet und drücken die Daumen.

