Flinke, spielstarke Flügelstürmer und eine überaus erfolgreich agierende Sighartinger Abwehr sorgten zum Auftakt der Rückrunde für die erste Saisonniederlage des SVF - und das, so bitter es klingt, verdient. Freinberg musste mit 1:2 die Segel streichen.
Weit über 200 Zuschauer wollten die Spitzenpartie zwischen dem Tabellendritten Sigharting und dem ungeschlagenen Herbstmeister Freinberg sehen. Trotz widriger Wetterverhältnisse ging es bereits mit den ersten Ballkontakten zur Sache. Der Sekundenzeiger hatte gerade die erste Umdrehung beendet, da stand es auch schon 1:0 für Freinberg. Ein Verteidiger versuchte drei Meter vor dem eigenen Gehäuse zu klären, doch statt den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen traf er einen Mitspieler, von diesem prallte die Kugel, zum Entsetzen der Einheimischen, ins eigene Tor. Man sollte erwarten, dass dies den Gästen aus Freinberg Sicherheit geben würde. Doch weit gefehlt. Der Gastgeber setzte konsequent auf seine wieselflinke Flügelzange und brachte so beide SVF-Außenverteidiger massiv unter Druck. Meist hatten dabei unsere Abwehrrecken nur das Nachsehen. Nach einer Viertelstunde wieder ein Angriff über außen. Der Stürmer dringt in den 16er ein, Scharnböck, an diesem Tag der beste SVFler, versucht den Ball zu spielen, hakelt jedoch bei einem Angreifer ein. Ein Pfiff des starken Referees und der Gastgeber durfte zum Strafstoß antreten. Eiskalt verwandelt - mit der ersten echten Chance stellte Sigharting auf 1:1. Das Spiel ging in der selben Tonart weiter. Beide Mannschaften agierten bis zum 16er, der Rest war dann meist nicht erwähnenswert. Wenn es gefährlich wurde, war immer wieder Sighartings Flügelzange am Werk. So auch nach einer halben Stunde Spielzeit. Der Gastgeber kam über die linke Außenseite, stürmte in den Strafraum, ein gefühlvoller Schuss ins lange Eck und es stand, unhaltbar, 2:1 . Ratzenberger hatte zum zweiten Mal getroffen. Weiter ging es, ohne dass es im weiteren Spielverlauf der ersten Hälfte größere Gefahren gab. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff doch noch ein Aufreger. Ein Sighartinger musste nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Freinberg hatte nun 45 Minuten numerisches Übergewicht.