Eigentlich ist es schwer dieses Spiel auf den richtigen Nenner zu bringen. Allzu lange eine Partie, die sich nur in einer Mittelfeldschlacht präsentierte, es gab kaum durchdachte Spielszenen, aber viele Abspielfehler und etliche Fouls, die teilweise grenzwertig waren. Dazu ein junger Referee aus Bayern, der des Öfteren etwas überfordert wirkte.
Freinberg hatte im Auswärtsspiel gegen den ATSV Schärding Anstoß und agierte mit Urgewalt nach vorne. Es waren noch keine 30 Sekunden verronnen als Reinprecht Andy einen Querpass auf Gabor steckte, der spielt quer, ein Abwehrspieler fälscht den Ball an den Pfosten ab, das 1:0 lag in der Luft - muss aber noch warten. Der anschließende Eckball bringt nochmals höchste Gefahr für das Gehäuse der Bezirksstadtler, ein Schuss aus kurzer Distanz geht knapp am rechten Pfosten vorbei ins Toraus. Freinberg hatte seine ersten Chancen. Danach Tristesse. Die Zuschauer erleben ein Spiel von Strafraum zu Strafraum mit mäßigem Niveau, wobei sich beide Teams neutralisieren. Nach 20 Minuten wird Froschi auf rechts gefoult, der Schiri lässt laufen, Lajos wird angespielt und steht alleine vor dem Goalie, aber auch knapp im Abseits. Weiter 0:0. Nach einer halben Stunde Spielzeit schlägt Reinprecht einen Eckball von links, Scharnböck legt den Ball per Kopf auf Gabor, der zielt aus der Drehung am Fünfmeterraum knapp neben das Tor. Das Spiel wogt weiter hin und her, allerdings nur als laues Lüftchen. So steht es auch zur Pause noch gerecht torlos 0:0 in einem kampfbetonten Spiel, in dem nur wenig Konstruktives zu sehen ist.