SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

4:0-Sieg - Die Hausaufgaben wurden gemacht

Gefühlte 80 Prozent Ballkontrolle, Spiel mehr oder weniger nur in der gegnerischen Hälfte, vier Treffer und trotzdem nur ein mittelmäßiges Spiel - der Fußball schreibt oft seltsame Geschichten. Das Gute daran, der SVF hat sich dieses Mal vom Tabellenletzten, wie das in der Vergangenheit schon (öfters) vorgekommen ist, nicht die Butter vom Brot stehlen lassen. Man sicherte sich ohne großen Glanz souverän den Sieg.

Der Sekundenzeiger war noch in der ersten Umdrehung, da schlug es schon im Kasten des Tabellenletzten, Hartkirchen, ein. Sluti zieht an der linken Flanke bis zum Strafraum, Froschi setzt einen satten Schuss, den der Torwart nur kurz abwehren kann, Gerauer ist zur Stelle und netzt aus 7 Metern überlegt ein. Das 1:0 ist gemacht, jetzt erwartet man einen Kantersieg. Doch Freinberg schaltet auf Sparmodus. Die nächsten 20 Minuten gibt sich der SVF überlegen ohne großen Druck auszuüben. Es gibt einige Vorstöße, doch nur wenig Gefahr. Vom Gegner ist so gut wie nichts zu sehen, bis auf einige Fouls. Nach 26 Minuten zeigt Lajos Katona wie es geht. Er schnappt sich die Kugel am 16er, schaut den Torwart aus und schlenzt den Ball zum 2:0 in die linke untere Torecke. Das Publikum ist erwacht und bejubelt den überfälligen Treffer. Weiter geht es im alten Trott, Freinberg kontrolliert, vergisst aber allzu oft das Endziel beim Fußball: Das Toreschießen. Fürs eigene Gehäuse besteht nur einmal Gefahr - wohlgemerkt bei einer scharfen Rückgabe auf Goalie Haas, der ansonsten einen ruhigen Nachmittag verbringt. Zehn Minuten vor der Pause tankt sich Heinzl bis zum 5er durch, doch der gegnerische Torwart ist zur Stelle und pariert. In der 43. Minute muss SVF-Goalie Haas den Ball erstmals bei einem gegnerischen Angriff fangen, Null-Problemo.

Paula ist da

Wäre alles nach Plan gelaufen, hätte der Storch drei Jahre nachdem er zum ersten Mal über dem Haus Danielauer-Heinzl gelandet war, wieder am 27.04. dort halt gemacht. Der große Bruder Felix scheint seinem Geschwisterchen aber irgendwie klar gemacht zu haben, dass er diesen Ehrentag doch lieber für sich hätte. Und so hat sich Paula Heinzl noch eine Woche Zeit gelassen, bis sie am 04.05. das Licht der Welt erblickte. Paula ist mit 54cm auf 2970 Gramm schon jetzt eine ganz Große und schlägt damit ganz nach dem Papa. Zum „gemischten Doppel“ gratuliert der SVF Martina und Roland aufs Herzlichste.

Eine Männer-Domäne

Freund Adebar, der Storch, durfte wieder ein kleines “Packerl” bei einem aktiven SVF’ler abliefern und hatte sich dafür auch noch ein cooles Datum ausgesucht. Am 5. 5. 15 wurde, im bisher schon von drei Männern beherrschten Familienleben von U11-Trainer Maier Michael, auf die Viererkette umgestellt. Lebensgefährtin Friedl Julia brachte Sohn Leandro zur Welt. Darüber freuen sich natürlich auch Papa Michael und die beiden Brüder, Luca und Rene. Der schon alleine vom Vornamen als Fußballer prädestinierte Leandro hatte die stolzen Maße von 54 cm und 3670 Gramm, Wir freuen uns mit den glücklichen Fünf und wünschen dem neuen Erdenbürger alles Glück dieser Welt und natürlich, dass er später die Kampfmannschaft des SVF verstäkt.

SVF-Muttertagsgeschenk: Ein Heimsieg

Kampf, Härte und zwei schöne Tore waren die Highlights beim verdienten 2:0-Erfolg im Muttertagsheimspiel der SVF-Kampfmannschaft gegen Diersbach.

Zunächst ließen sich die Einheimischen zu weit nach hinten drücken und von der grenzwertigen Härte der Gäste beeindrucken. Auch ohne Arztmann, der nach seiner “Roten Karte” ein Spiel aussetzen muss, stand die Abwehr meist sicher. Das Spiel nach vorne fand beim SVF zunächst nur als laues Lüftchen statt. So dauerte es auch eine Viertelstunde bis man als Zuschauer das erste Mal aufpassen musste. Tomm kommt am 16er zum Abschluss, doch der Schuss ist mehr eine Rückgabe als ein Schuss. Eine Minute später schlägt Käpt’n Scharnböck einen herrlichen 35-Meter-Pass auf Reinprecht, der nimmt den Ball gekonnt an und donnert vom 16er auf den Kasten, doch der Torwart pariert. Nach 19 Minuten die Vorentscheidung. Froschauer (Froschi) wird im Strafraum gefoult, der Schiri lässt weiterlaufen. Lajos schnappt sich die Kugel, legt auf Tomm, der versenkt das Leder von der 16er-Linie zum 1:0 ins untere linke Eck. Freinberg hat nun Oberwasser, die Gäste fallen hauptsächlich durch übertrieben Härte auf. Nach knapp einer halben Stunde prüfen die Gäste erstmals Torwart Haas, der mit dem Schuss jedoch keinerlei Problem hat. Im Gegenzug kommt Gabor im Strafraum frei an den Ball, sein Direktschuss aus 12 Metern zischt am Tor vorbei ins Aus. Damit waren die Höhepunkte der ersten Halbzeit vorbei. Freinberg führte verdient.

Spannendes Spitzenspiel - Haibach feiert glücklichen Sieg

Das war bitter! In der Nachspielzeit muss Freinberg nach einem kampfbetonten und spannenden Spiel den Gästen mit 1:2 den Sieg überlassen. Haibach stellt die Weichen endgültig auf Meisterschaft, Freinberg bleibt zunächst, mit neun Punkten Rückstand, auf dem zweiten Rang.

Bei beiden Mannschaften war zunächst Sicherheit Trumpf. An gut stehenden Abwehrreihen biss man sich anfangs, bis auf wenige Ausnahmen, die Zähne aus. Freinberg war von Trainer Markus Haas bestens eingestellt, und war stets gefährlich, wenn man lange Bälle in die Schnittstelle der Abwehr spielte. Nach 180 Sekunden nähert sich der Gast aus Haibach, nach einer Unsicherheit in der SVF-Abwehr, gefährlich dem Freinberger Gehäuse. Haas ist jedoch auf dem Posten und entschärft den Schuss aus acht Metern. Im Gegenzug die Topchance für die Einheimischen. Langenbach spielt von kurz hinter der Mittellinie einen weiten Pass, ein Verteidiger verfehlt die Kugel, Tomm geht alleine auf den Goalie zu, doch dieser kann die 1:1-Situation glücklich für sich entscheiden. Das Match bleibt spannend. Freinberg hat leichte Vorteile und spielt äußerst diszipliniert, Haibach agiert hinten souverän. Nach einer halben Stunde hat Gabor einen starken Auftritt. Ein herrliches Solo, ein knackiger Schuss aus 22 Metern, doch der Ball zischt knapp über die Querstange. In der 40. Minute spielt Benji lang auf Froschi, dessen herrliche Flanke kann ein Abwehrspieler in letzter Sekunde vor einem Freinberger Angreifer aus der Gefahrenzone bugsieren. Mit dem Halbzeitpfiff wird es noch einmal kritisch, Torwart Haas spielt auf Heinzl, der rutscht aus, ein Angreifer schnappt sich die Kugel, doch Freinbergs starke Defensive kann vereint die brenzlige Situation entschärfen. Es geht mit 0:0 in die Kabine, die besseren und klareren Chancen hatte der SVF.

Es geht doch! SVF siegt 2:0 im Heimspiel

Auch im Match gegen Obernberg mussten die einheimischen Zuschauer eine Halbzeit Geduld aufbringen. Nach dem Seitenwechsel wurde der Freinberger Fußball wieder zur Mannschaftssportart und prompt siegte man mit 2:0. Mit dem verdienten Erfolg verteidigte der SVF den zweiten Tabellenplatz.

Es dauerte lange bis in dieser Begegnung Nennenswertes passierte. Von Beginn an war es eine Partie, die von 16er zu 16er lief und in der es lange - hüben wie drüben - keine echte Torgelegenheit gab. Obernberg versuchte den SVF unter Druck zu setzen, was nur mäßig gelang. Freinberg “glänzte” durch viele Einzelaktionen und wenig brauchbare Momentaufnahmen. Das Spiel plätscherte dahin. Es dauert über eine halbe Stunde ehe man zum ersten Mal von Torgefahr sprechen konnte. Engertsberger tritt einen schönen Eckball von der rechten Seite, Gabor kommt ungehindert zum Kopfball, der jedoch knapp über die Querlatte zischt. Das Spiel nimmt Fahrt auf. Zwei Minuten später eine Hundertprozentige. Der gut aufgelegte Engertsberger startet ein Solo vom Mittelkreis, aus 18 Metern wuchtet er die Kugel Richtung Tor, der Goalie lässt abprallen, der junge Tomm Sergej ist zur Stelle, doch er haut den Ball aus fünf Metern über die Stange. Im Gegenzug marschiert Obernberg Richtung Freinberger Gehäuse, der Abschluss ist jedoch nur ein harmloses “Schüsschen”. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel zischt ein Obernberger Fernschuss knapp am oberen Tordreieck vorbei. Mit dem Halbzeitpfiff verfehlt Gabor aus 20 Metern mit einem satten Schuss um Zentimeter den Kasten. Fazit zur Pause: Magerkost ohne echte fußballerische Momente, der SVF etwas zielstrebiger.

Auf Halbzeitführung folgt böse Abfuhr

Das “Frühjahrvirus” will beim SVF einfach nicht weichen. Was im Herbst einfach schien und mit hohen spielerischen Mitteln umgesetzt wurde, ist im Frühjahr scheinbar verhext. Freinberg hat nach dem ein oder anderen Erfolg zu viele Negativerlebnisse. Klar war uns allen bewusst, dass wir in der Hinrunde etwas über unsere Verhältnisse gelebt hatten, doch was jetzt in der Rückrunde passiert, ist schon teilweise weit weg von dem, was das Team eigentlich kann. Waizenkirchen zeigte sich besonders in der zweiten Hälfte hellwach und siegte, wenn auch mit 5:2-Toren zu hoch, letztlich verdient. Zur Pause lag der SVF noch mit 2:1 in Front. Vier Tore in 45 Minuten sind schon mehr als bitter. Dazu der “Gelb-Rote”-Platzverweis von Lajos, man hat einfach die Seuche. Trainer, Mannschaft, Offizielle und Fans müssen momentan ein zweites Gesicht akzeptieren. Es wird Zeit zurückzufinden …

AH-Spielplan 2015

TerminGegnerUhrzeit
11.04.Wolfsteiner Kickers (H)18:00 Uhr
18.04.Kirchberg (H)18:00 Uhr
02.05.Hutthurm (H)18:00 Uhr
09.05.Schönberg (H)18:00 Uhr
16.05.SVF Turnier18:00 Uhr
17.07. (Freitag)Haselbach (H)18:00 Uhr
15.08.Salzweg (H)18:00 Uhr
22.08.Kirchberg (A)18:00 Uhr
05.09.Kropfmühl (A)18:00 Uhr
12.09.Neureichenau (H)18:00 Uhr
26.09.Hutthurm (A)18:00 Uhr

Wieder Heimniederlage: Ein Gegentor kostet die Tabellenführung

Es liegt schon etwas wie ein Fluch auf den Heimspielen des SVF. Nach einem guten Start, einigen Gelegenheiten und viel Leerlauf verlor unsere Kampfmannschaft mit 0:1 gegen Natternbach. Freinberg überzeugte, wie in den letzten Heimspielen üblich, nur wenig. Man ließ wieder Möglichkeiten liegen und glänzte mehr durch Soloauftritte als den freien Mitspieler zu sehen.

Das zweite Freinberger Gesicht, das in letzter Zeit hauptsächlich in Heimpartien zu sehen ist, wurde wieder aktiviert. Zwar bestimmten die Freinberger zunächst die Partie, erspielten sich einige Möglichkeiten, doch wo Egoismus blüht, kann man keinen erfolgreichen Mannschaftssport spielen. So auch in diesem Match. Die Gäste praktizierten ihr “kick and rush”, also Ball kompromisslos nach vorne und hoffen, dass die Kugel einen Mitspieler erreicht. Härte hat Trumpf und weg mit dem Ei. Freinberg versuchte zunächst erfolgreich etwas Fußball zu spielen. Doch man ließ sich allmählich den Schneid abkaufen und freute sich bereits nach 25 Minuten scheinbar auf die Halbzeitpause. Die Gäste kamen etwas auf, Freinberg reagierte nur noch. Nach einer halben Stunde die erste Möglichkeit für Natternbach. Ein Stürmer ist mit dem Kopf da und markiert das bis dahin unverdiente 0:1. Freinberg ist angeschlagen, Natternbach verwaltet.