SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

Resümee: Tolle Saison mit Aufstieg gekrönt

Man muss diese Saison 2014/15 noch einmal Revue passieren lassen und die gesamte Spielzeit etwas aufbereiten. Am Ende, das wissen die Fans und Insider, belegte Freinberg sensationell den 2. Platz und stieg, nach den Relegationsduellen gegen Gilgenberg, in die Bezirksliga auf. Die 10. Spielzeit des SVF in dieser Liga startet am 15. August in Rottenbach.

Der SVF startete nach dem Relegationsaufstieg über Kopfing furios in die 1. Klasse. Trainer Markus Haas hatte sein Team auf den Punkt topfit gemacht. Erst am sechsten Spieltag musste man den ersten Punktverlust hinnehmen. Ausgerechnet im Heimspiel gegen den damaligen Tabellenletzten, Obernberg, reichte es “nur” zu einem 1:1-Unentschieden.

Das sind unsere Bezirksliga-Kontrahenten

Kaum ist die Relegation vorbei sind wir natürlich neugierig gegen welche Teams wir in der kommenden Saison in der Bezirksliga “aufgeigen”. 23 Jahre (1992/93) ist es her, dass wir in dieser Klasse zuletzt aufliefen und dies sind nach neuesten Meldungen unsere Kontrahenten:

Antiesenhofen
Dorf a. d. Pram
Eggelsberg-Moosdorf
Munderfing
Münzkirchen
Neumarkt
Ostermiething
Peuerbach
Ranshofen
Rottenbach
Schalchen
St. Marienkirchen/Sch.
St. Roman

Nur Reserve?

Natürlich richtet sich das Augenmerk vieler Fans des SVF zunächst auf die Kampfmannschaft, die in dieser Saison zu unser aller Freude den Aufstieg in die Bezirksliga (Sprachgebrauch Aufstiegsfeier gegen 5:30 Uhr: Gebirgsliga) in zwei hart umkämpften Partien errungen hat.
Mindestens ebenso erfolgreich war in dieser Saison aber unsere Reserve, die sich gleich direkt den Meistertitel gesichert hat. Wieviele Spieler sind dort wohl beteiligt? Sind es 18 oder gar 20? Nein! Sage und schreibe 35 Spieler kamen in den 24 Spielen der Saison 2014/15 zum Einsatz, deren Altersspanne sich vom 15-jährigen jungen Wilden Gaderer Tobias bis zum 38-jährigen Routinier Stiglmaier Andreas erstreckte. Wenn man nicht nur die Kaderspieler betrachtet, sondern die gelegentlich von der AH ausgeliehenen Spieler mitbetrachtet, so gehört AH-Leihgabe Sageder Harald die Alterspräsidentschaft mit 46 Jahren. Für Freunde der Statistik hat Reserve-Trainer Norbert diese und weitere Informationen in einem Dokument zusammengetragen.
Das Miteinander von U18 über Kader bis zur AH ist sicherlich auch etwas, worüber wir uns als Gemeinschaft von Sportlern besonders freuen dürfen, vielleicht sogar das, was den SVF besonders auszeichnet. Unser aller Dank als Fans und auch der besondere persönliche Dank des Erfolgscoaches Norbert Kasbauer gilt allen, die beigetragen haben und dabei auch Doppelbelastungen nicht gescheut haben. Die Mischung und das gemeinsame Ziehen am gleichen Strang waren ein wichtiger Bestandteil des Erfolges. Das war sicherlich nicht Reserve, das war mindestens 1b. Danke Jungs!

3:2 verloren ... und doch aufgestiegen - Bezirksliga, wir kommen!

Dieses Match war nichts für zarte Nerven. 650 Zuschauer erlebten - nach dem 1:0 Erfolg des SVF in Freinberg - eine unwahrscheinlich spannende, hart umkämpfte aber immer faire Entscheidungspartie im 80 km entfernten Gilgenberg. Am Ende jubelte Freinberg, obwohl man mit 2:3 verloren hatte. Das ist Fußball …

Freinberg ging mit dem Bewusstsein ins Spiel, dass man die erste Partie mit 1:0 gewonnen hatte und dass man somit ein “Pfund” in der Hand hatte. Sobald der SVF ein Tor schießen würde, brauchte Gilgenberg einen Sieg mit zwei Toren Unterschied. Kompliziert, aber richtig. Der Gastgeber agierte von Beginn an offensiver und versuchte Freinberg zu beeindrucken. Man war auf ein schnelles Tor aus. In der zweiten Minute “stahl” Gilgenberg dem SVF einen Ball an der Mittellinie, ein toller Pass, doch Torwart Haas ist zur Stelle. Fünf Minuten später die Großchance für den bestens agierenden Engertsberger Rene, von der Mittelline aus startet er ein tolles Solo, doch sein Schuss wird vom Goalie pariert, das war eine Hundertprozentige. Die nächste Möglichkeit zwei Minuten danach, Gabor zieht in den Strafraum, sein gefühlvoller Schuss zischt am langen Pfosten vorbei ins Aus. Danach sieht man eine ausgeglichene Partie, beide Teams haben Chancen, Gilgenberg hat leichte Vorteile. Nach 26 Minuten riecht der SVF die Führung, Tomm schleift über links drei Verteidiger, doch kurz vor dem Kasten ist im letzten Moment Endstation. Eine halbe Stunde ist gespielt, als der heimische Goalie mit viel Mühe und Glück einen satten Reinprecht-Freistoß parieren kann. Nur drei Minuten später die Ernüchterung für unser Team und die stimmgewaltigen Freinberger Fans. Ein langer Pass, einer unserer Abwehrspieler verfehlt die Kugel, ein Angreifer “bedankt” sich mit dem 1:0 für Gilgenberg in der rechten Torecke. Der SVF hat zu beißen. Zehn Minuten später wieder eine Top-Möglichkeit für uns, Tomm erhält den Ball genau in den Lauf, doch er setzt das Leder aus spitzem Winkel über das Gehäuse und direkt im Anschluss kann der Gilgenberger Schlussmann nur mit voller Kraft und viel Glück eine weitere Großchance von Gabor entschärfen. Den direkten Gegenzug über die rechte Flanke verwerten die Einheimischen völlig überraschend zum 2:0. Auf der Tribüne sind die SVF’ler erstarrt. Vom Anpfiff weg zieht es den SVF nach vorne. Gabor ist zur Stelle und setzt die Kugel in den Winkel. Freinberg hat das wichtige Auswärtstor, jetzt brauchen die Einheimischen einen Sieg mit zwei Toren Unterschied. Der Pfiff des sehr guten Referees beendet eine starke erste Halbzeit, in der Gilgenberg etwas mehr Ballbesitz und auch etwas mehr Glück hatte.

1:0-Sieg ... und am Sonnntag ... Aufstieg?

Der SV Freinberg ist auch heuer als Sieger der Auftaktpartie in die Relegation gestartet. Ein verdienter 1:0-Erfolg der Heimischen, mit dem man sich am Sonntag alle Möglichkeiten zum zweiten Aufstieg in Folge offen hält. Der SVF klopft mit Macht an die Tür zur Bezirksliga.

Es war schon ein herrliches Bild und das bei leichtem Dauerregen. 500 Besucher wollten das Duell zwischen Freinberg und Gilgenberg sehen, sie erlebten ein kampfbetontes, aber faires Match. Der SVF, an diesem Abend als “Rote Teufel” auf dem Platz, marschierte vom Start weg auf das Gehäuse der Gäste. Bereits nach 100 Sekunden die erste Chance für die Gastgeber. Lajos hämmert aus 20 Metern das Leder um Zentimeter am Tor vorbei ins Aus. Das war die erste Duftmarke. Danach kommt es zum offenen Schlagabtausch, den beide Abwehrreihen jeweils für sich entscheiden. Knapp acht Minuten sind gespielt als Sluti, nach feinem Pass von Lajos, das Spielgerät vom 16er-Eck um Zentimeter über die Querlatte ballert. Das Spiel bleibt offen, wobei sich Gilgenberg nach einer Viertelstunde erstmals gefährlich vor dem SVF-Tor zeigt. Nach knapp 20 Minuten lässt der umsichtig agierende Freinberger Goalie, Gerald Haas, die glitschige Kugel nach einem Eckball aus, Gestochere vor dem Freinberger Kasten, doch die Gäste können diese Chance nicht nutzen. Es folgt eine Viertelstunde Leerlauf. In der Spielminute 36 scheint die Führung für Gilgenberg fällig. Haas ist jedoch auf dem Posten und kratzt den Ball, nach eim 15-Meter-Schuss, mit einer tollen Reaktion aus dem unteren linken Eck, beim Nachschuss ist Heinzl zur Stelle und blockt den Ball. Das war eng. Der an diesem Tag überragende Reinprecht Andy (Sluti) zwingt unmittelbar vor der Halbzeitpause den Gästetorwart zu einer Prachtparade. Es bleibt weiter torlos.

Freinberg als "Vize" in der Relegation - SVF-Reserve holt den Titel

Ein Sonntag, der an Spannung kaum zu überbieten war, endete gleich zweimal mit dem glücklichen Ende für Freinberg. Zunächst sicherte sich die Reserve den Titel, danach gewann die Kampfmannschaft des SVF gegen Raab mit 2:1 und wurde so als Neuling auf Anhieb Vizemeister. Als einer der vier besten Zweiten der 1. Klassen startet der SVF nun in der Relegation um den Einzug in die Bezirksliga am Donnerstag gegen Gilgenberg. Ein Sommermärchen für den Sportverein Freinberg.

SVF braucht Sieg gegen Raab

Der letzte Spieltag wird es weisen. Nur mit einem Sieg kann der SVF noch auf den “Relegationszug” zur Bezirksliga aufspringen. Die Möglichkeit ist groß, der Gegner Raab muss geknackt werden. Die Voraussetzungen zum großen Finale wurden aber erst im letzten Spiel gegen Neukirchen/W. geschaffen. Freinberg siegte erstmals seit der Saison 1990/91 in Neukirchen und verteidigte mit einem hochverdienten und klaren 4:2-(1:0)-Erfolg den zweiten Rang hinter Haibach ob der Donau, das zwei Spieltage vor Schluss die verdiente Meisterschaft feiern durfte. Unsere Glückwünsche gehen an die Meisterelf, an den Trainer und die Offiziellen.
In Neukirchen entwickelte sich eine aus Freinberger Sicht hochklassige Partie, die Freinberg bis auf ein paar Momente am Beginn und Ende der Begegnung, sicher im Griff hatte. Zunächst hatte der Gastgeber die besseren Karten. Nach gut 10 Minuten trafen sie nur den Pfosten des SVF-Gehäuses und auch der Nachschuss wurde aus aussichtsreicher Position vergeigt. Dann übernahm Freinberg das Kommando und bestimmte bei glühender Hitze eindeutig das Geschehen. Nach einer halben Stunde wurde dies auch mit Erfolg gekrönt. Der lauf- und kampfstarke Gabor Rigo netzte mit einem satten Schlenzer neben den Pfosten zum 1:0 ein. Danach diktierte man weiter, ließ aber einige gute Möglichkeiten leichtfertig liegen, so dass es bis zum Pausenpfiff beim knappen Vorsprung blieb.

Freinberg besiegelt Wallerns Abstieg

Nicht immer erlaubt ein Ergebnis Rückschlüsse auf den Spielverlauf, doch manches Resultat spricht eine klare Sprache. Ein 6:0 Sieg ist wohl ein solches, zu sehen am letzten Wochenende auf dem Freinberger Sportplatz. Für Wallerns 1B ist der Abstieg in die unterste Klasse damit besiegelt, der SVF wahrt die Chance auf ein Aufstiegsmatch. Grund zu Torjubel gab es also reichlich, Begeisterungsstürme auf der Tribüne blieben jedoch aus, zu schwach war das, was der Gegner auf dem Platz bot.