SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

Nach 75 Minuten regierte das Chaos

Für Freinberg ging es im Spiel in Diersbach um nicht mehr und nicht weniger als weitere Punkte im Abstiegskampf zu ergattern. Doch was gut begann, wurde fast zu einem Alptraum. Es wäre mehr drinnen gewesen, doch 50 Minuten Fußball ist einfach zu wenig, denn bereits Sepp Herberger, der deutsche WM-Trainer von 1954, wusste: Ein Spiel dauert 90 Minuten - und das Runde muss ins Eckige. So einfach könnte das Kicken sein.

Die unendliche Geschichte: Freinberg und die Nachspielzeit

Der Fußballgott hat sich zunächst weiter von uns abgewendet, doch am Ende war er uns doch noch hold. Freinberg und der Tabellenzweite Eggerding trennten sich nach einem kuriosen Spielverlauf 4:4-Unentschieden. Wann hat der SVF zuletzt 4 Tore geschossen? Es war am 4. September 2016. Damals reichten die 4 Bummerl für einen 4:2-Auswärtssieg in Antiesenhofen. Dieses Mal genügten die 4 Einschläge nur zu einem Punkt, wobei man bemerken muss, der SVF netzte sogar sechs Mal ein ….

1:1 - Verflixte Nachspielzeit

Der Fußballgott hat sich von Freinberg abgewendet. Ein Spiel, das nahezu eine Stunde brauchte, bis es Fahrt aufnahm, wurde wieder zu einem Drama für die Kampfmannschaft des SVF. Statt einem sicher scheinenden Sieg musste man in der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich hinnehmen - und das Remis hing in der letzten Sekunde sogar noch am seidenen Faden.

Die Anfangsviertelstunde der Begegnung zwischen Freinberg und Raab kann man als total ausgeglichen werten. Es war ein Ballgeschiebe von 16er zu 16er mit einigen fahrlässigen Fehlpässen auf beiden Seiten. Keines der Teams wollte etwas riskieren, um die Null zu halten wurde Beton angerührt. Die erste gefährliche Aktion hatten die Gäste nach 17 Spielminuten. Nach einem Eckball kann ein Raaber ungehindert köpfeln, doch Torwart Haas ist auf dem Posten. Danach einige Nadelstiche der Raaber, sonst ist aber weiterhin Sand im Getriebe. Eine Minute vor der Pause Glück für den SVF, Haas kann gerade noch mit dem Fuß einen Gegentreffer verhindern, beim direkten Gegenzug muss Ex-SVF-Torwart Jank erstmals in der bisher kraftlosen Partie eine Probe seines Könnens abliefern. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff muss der bis dahin sicher agierende Freinberger Spielführer, Hofer David, mit einer Zerrung vom Platz. Bitter für den SVF.

3:1-Sieg in Neukirchen, was zählt ist der Erfolg

Es war kein schönes Spiel, es war kein großes Spiel, aber es war ein wichtiger Sieg - und das zählt. Der Muttertag wurde so letzlich für den SVF perfekt abgerundet. Verfolger Antiesenhofen ergatterte zwar auch, etwas überraschend, beim Spitzenreiter St. Roman einen Punkt, doch wir konnten den Abstand auf den Abstiegsplatz auf drei Punkte ausbauen. Und darauf sollte das Trainergespann Hofer/Kasbauer weiter aufbauen.

Freinberg brauchte in diesem Spiel beim Langzeitrivalen Neukirchen am Walde dringend einen Sieg. Doch jeder SVF-Fan weiß, dass bei diesem Gegner Punkte für uns durchaus Seltenheitswert haben. Die Unsrigen spielten von Beginn an aus der Abwehr und so gab es zunächst nur wenig Aufregendes für die Zuschauer. Noch schlimmer, das Spiel entwickelte sich lange zu einer Fehlpass-Orgie. Beide Teams schafften es kaum, das Leder in den eigenen Reihen zu halten. Ansonsten nur K(r)ampf. Nach einer halben Stunde Schluss mit Lustig. Daniel Minarcsik wird steil angespielt, schnell und routiniert versenkt er den Ball zum Führungstreffer für unser Team. Doch kurz vor der Pause schlagen die Einheimischen zurück, ein Abwehrfehler und die Kugel schlägt zum 1:1-Pausenstand unhaltbar im Kasten ein.

Kuriositätenspiel endet nach klarer Freinberger Führung „nur“ Remis

Das war ein Spiel, an das man als Spieler oder Trainer noch manche Träne vergießen könnte und zwei sicher geglaubten Punkten nachtrauern wird. Letzte Woche konnte der SVF in der Nachspielzeit einen Sieg fixieren. In Sigharting musste man hingegen in der 93. Spielminute den bitteren 2:2-Ausgleich akzeptieren. Der Fußball ist oft sehr seltsam …

Trainer Hofer und sein SVF-Team überraschten den Gastgeber, in dieser für uns überaus wichtigen Begegnung, mit einem furiosen Auftakt. Freinberg brannte und brachte viel Schwung nach vorne auf den Platz. Bereits nach sechs Minuten zeigte der Referee auf den Elfmeterpunkt. Der Sighartinger Goalie wurde per Rückpass angespielt, Freinberg setzte nach, der Torwart kam ins „Schwimmen“ und foulte einen Angreifer. Dieses „Geschenk“ ließ sich Gabor Demjen nicht entgehen. Er versenkte den Strafstoß zum 1:0 in die Maschen. Der Gastgeber war geschockt, Freinberg setzte nach. Nur weitere 6 Minuten später donnert Engertsberger, nach einem Abpraller aus dem 16er, den Ball ins Gehäuse. Freinberg und sein zahlreicher Anhang jubelt über eine tolle und komfortable 2:0-Führung. Weitere Chancen für den SVF folgen, ehe der Gastgeber den Vorwärtsgang findet. Es wird mit einem Mal brenzlig. Torwart Haas wird immer öfters zum Brennpunkt im Geschehen. Bei zwei Alu-Treffern bis zum Seitenwechsel hat unser Team enormes Glück.

Freinberg lebt, 1:0-Sieg in der Nachspielzeit

In einem farbenfrohen Spiel (9 Gelbe, 1 Rote Karte) gelang unserem SVF ein achtbares Lebenszeichen. In der Nachspielzeit gelang Rene Engertsberger gegen St. Willibald das erlösende Goldtor. Freinberg durfte sich in einem umkämpften Match über einen 1:0-Erfolg freuen und hat nun Antiesenhofen wieder eingeholt. Beide Teams rittern um den Relegationsplatz, momentan sind beide punktegleich und auch die Tordifferenz ist ident, nur hat Antiesenhofen mehr Treffer gelandet.

Trainer Hofer Jack hatte für dieses Match wohl die Order erteilt, dass Ballkontrolle und das Halten der „Null“ im Vordergrund stehen muss. Der SVF praktizierte dies permanent, der Gast hingegen hatte eine Doppelviererkette aufgezogen und wartete seinserseits fast ausschließlich auf Konterchancen. Erste Gelegenheit dazu in der 3. Minute, Goalie Haas ist jedoch zur Stelle und verhindert nach einem Abwehrfehler Schlimmeres. Auch in der Folge sieht man den Gast nur bei Kontern gefährlich, Freinberg arbeitet sich allmählich nach vorne. Nach einer Viertelstunde muss sich unser Torwart erneut „langmachen“, um eine Rakete vom Strafraumeck über die Latte zu drücken. Es sind 20 Minuten gespielt als sich Daniel Minarcsik mit einer feinen Finte über rechts durchtankt, doch auch hier kann der Gast im letzten Moment klären. Die 22. Minute hat es in sich, zunächst hat Haas nach einem satten 23-Meter-Hammer Mühe den Ball zu kontrollieren, im direkten Gegenzug verpufft ein gut gespielter Konter kurz vor dem Gästegehäuse. Nach einer halben Stunde entschärft Gerald im Nachfassen einen gekonnten Aufsitzer aus gut 25 Metern. Gefährlicher SVF-Konter in der 38. Minute, nach einem feinen Zuspiel von Rene vergibt Tomm Sergej überhastet. Dann steht Engertsberger, nach einem Freistoß, alleine vor dem Tor, doch auch der Gästegoalie beherrscht sein Metier und klärt. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff scheitert zunächst Arztmann mit einem 25-Meter-Kracher, anschließend geht ein abgefälschter Schuss knapp am Gästetor vorbei ins Aus. Die erste Halbzeit war aus Sicht des SVF geprägt von Ballkontrolle und einigen guten Angriffen. Ansonsten war es Ballgeschiebe ohne große Fußballkunst. Die Gäste setzten pfeilschnelle Konter aus einer konzentrierten Abwehr.

1:1 – Der Klassenerhalt rückt weiter in die Ferne

Nachdem man sich nach dem letzten Spieltag von Trainer Markus Haas einvernehmlich getrennt hat, war eigentlich ein Neustart in Natternbach geplant. Zunächst noch einmal ein großes Dankeschön an den bisherigen Coach, mit dem wir es bis in die Bezirksliga gepackt haben. Er hat eindrucksvolle Arbeit im SVF geleistet, leider konnte diese aber in den letzten Wochen und Monaten nicht mehr richtig auf den Platz transportiert werden. Trotzdem war seine Arbeit sehr wertvoll und fruchtbar für uns. Dem neuen Trainergespann, Hofer Jack und Kasbauer Norbert, wünschen wir viel Glück in dieser nicht einfachen Arbeit. Gleich im ersten Spiel ihrer Ära kam es zu einem „6-Punkte-Match“ gegen den Tabellenletzten, Natternbach. In diesem Auswärtsspiel musste man auf den, nach 5 Gelben Karten gesperrten Offensivspieler Rene Engertsberger verzichten. Dafür hatte das Trainergespann Arztmann Patrick für die Erste „reaktiviert“.

Konter wie Nadelstiche: Bittere 2:5-Heimschlappe

Wer den Anfang sah, kann das Ende nicht verstehen. Freinberg legte los, wie von der Tarantel gestochen. Schnelle Angriffe, permanenter Druck und erste Chancen. Bereits nach wenigen Sekunden hat Freinberg die erste Möglichkeit, keine Minute später schleift Rene gleich zwei Abwehrrecken, doch der Tormann ist auf der Hut und kratzt den Schuss von der Strafraumgrenze aus dem unteren linken Toreck. In dieser Tonart geht es weiter, die Fans hoffen auf mehr. Die kalte Dusche nach 7 Minuten. Ein langer Ball über die Abwehr, ein Direktschuss der Waizenkirchner geht an die Querlatte, erneut eine Flanke, ein Gästestürmer steht alleine am 5er und nickt mit der ersten Torchance zum 0:1 ein. Unbegreiflich. Zwei Minuten später erst ein Quer- dann ein Steilpass aus dem Mittelfeld, wieder geht ein Stürmer alleine und schließt gekonnt mit einem Schuss vom 16er ins lange Eck zum 0:2 ab. Der SVF ist angeknockt. Unsere Gäste bleiben weiterhin hinten stabil und nach vorne fahren sie schnelle Konter. Die nächste Katastrophe in der 27. Minute. Ein Verteidiger haut über die Kugel, wieder steht ein Gästespieler total frei, erneut schlägt ein Direktschuss von der Strafraumlinie im langen Eck ein. Brutal – es steht 0:3. Aus drei Chancen macht Waizenkirchen drei Tore, das ist effizient. 35 Minuten sind gespielt als erneut ein langer Ball über die SVF-Abwehr zu einem freistehenden Angreifer gelangt, doch dieses Mal kann man mit letztem Einsatz Schlimmeres verhindern. Freinberg ist überfordert, die Gäste spielen ihre wenigen Angriffe, wie von einer Schablone abgekupfert, immer auf die gleiche Art und Weise. Der Halbzeitpfiff ist eine echte Erlösung.

Leader St. Roman siegt mit 2:0, das rettende Ufer ist für Freinberg weit entfernt

Gut, nach der 6:0-Heimschlappe im Hinspiel fuhr der SVF bestimmt nicht mit großen Erwartungen nach St. Roman, doch dass man so gut wie keinen Torschuss im gesamten Spiel abgab, verwundert und enttäuscht. Spitzenreiter St. Roman bestimmte über 90 Minuten die harte Partie, ohne aber wirklich zu glänzen.

Zahlreiche Besucher wollten das Derby sehen. Bei herrlichem Wetter kamen tatsächlich nur eingefleischte Fans von St. Roman auf ihre Kosten. Ansonsten war Kampf, Krampf, viel Gestochere und unendlich viele lange Bälle das A & O dieses Matches. Nach neun Minuten kommt Vaclav nach einer Ecke an den Ball, doch die Möglichkeit bleibt ungenutzt. In der 11. Minute wird ein unnötiger Ballverlust auf der linken Freinberger Seite brutal bestraft. Ein Spieler zieht (stark abseitsverdächtig) über außen bis zur Torlinie, ein gutgetimter Rückpass und der Ball landet, nach einem Schuss ins lange Eck, unnötig zur umjubelten Führung der Einheimischen im Kasten. Danach hat der SVF bei einigen Aktionen Glück, St. Roman drückt. Etliche Fouls auf beiden Seiten lassen keinen wirklichen Spielfluss aufkommen, dazu viel Theatralik auf Seiten der Gastgeber und ein Schiri, der zu oft keine klare Linie erkennen ließ. Die nächste Möglichkeit für Freinberg fünf Minuten vor der Pause. Vaclav wird zentral am 16er gefoult, sein Freistoß wird jedoch von der Mauer abgeblockt. Kurz vor dem Seitenwechsel verfehlt Gabor, nach einem schönen Rückpass, mit seinem Volleyschuss das Gehäuse.

1:1 - Nach 58 Sekunden zwei Punkte verloren

Das Gute zuerst, der SVF konnte nach einer schnellen Führung der Gäste noch eine Punkt sichern, doch es wäre tatsächlich mehr möglich gewesen. Eine schöne und für unseren Nachwuchs erlebnisreiche Geste, die Kicker unserer jüngeren Nachwuchsteams durften mit einlaufen und unsere Kampfmannschaft zum Spielbeginn begleiten. Ein weiterer Höhepunkt, unsere Erste erhielt vom Weinbeißer-Wirtsehepaar Fuchs eine neue Dressengarnitur, die im Spiel gegen Antiesenhofen ihren Test bestand. Danke für die großzügige Unterstützung und Gratulation an Thomas Fuchs für den perfekten Ehrenankick.