SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

Rückstand brachte uns zum Sieg

Perfekt zum Frühlingsanfang startete die 1. Klasse Nord-West die Rückrunde der Saison 2021/22. Vor zahlreichen Zuschauern misst sich das SVF-Team mit seinem Langzeitrivalen Neukirchen am Walde. Die Gäste übernehmen vom Anpfiff an das Kommando und drängen unser Team immer weiter nach hinten. Freinberg wird permanent unter Druck gesetzt und kann nur mit Mühe dagegen halten. Nach einer Viertelstunde verschafft sich unsere Team etwas Luft und setzt sporadisch erste Duftmarken nach vorne. In der 17. Minute spielt sich ein gegnerischer Angreifer rechts im Strafraum durch, seine Flanke findet am hinteren 5er Eck einen Mitspieler, dessen Kopfball verfehlt das Tordreieck nur knapp. Im direkten Gegenzug hat auch der SVF seine erste Chance. Ein Freistoß wird aus 35 Metern gefühlvoll in die Box geschlagen, ein Angreifer spielt das Leder zurück auf Josef Poucek, der legt an die 16er-Linie zurück, der anschließende Schuss von Jakob Lang zischt um Zentimeter am linken Pfosten vorbei in Toraus. In Minute 24 sind wir für einen Moment unsortiert. Ein Spieler liegt am Boden, Freinberg erwartet einen Pfiff und ist dabei zu weit weg von den Gegnern. Das Spielgerät kommt in Tornähe, hiert herrscht Gedränge, Neukirchen hat Glück und kann die Kugel zum 0:1 über die Torlinie drücken. Die Gäste diktieren weiter das Geschehen, der SVF kommt nur allmählich in die Gänge. Zehn Minuten nach der Gästeführung donnert der SVF einen Freistoß von der linken Strafraumecke an der Mauer vorbei. Der Gästegoalie kann nur abwehren, ein unglückliches Handspiel und der Elfmeterpfiff ertönt. Poucek versenkt den Strafstoß trocken zum 1:1 ins rechte Eck. Und damit findet auch Freinberg besser ins Spiel. Nur Sekunden nach dem Ausgleich verpasst der SVF die Führung wiederum nur knapp. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel geht es Tomm Sergej nicht besser, aus 16 Metern verfehlt er nur um eine Handbreit das Gehäuse. Es bleibt beim Remis zur Pause.

Vereinszeitung März 2022

Die von vielen bereits ersehnte neue Vereinszeitung ist verfügbar. Die Zeitung wurde wie immer per Postwurf verteilt und ist für alle, die vielleicht gerade nicht in Freinberg sind oder aus anderen Gründen kein Exemplar erhalten haben, auch im Dokumentenarchiv nachzulesen. Vielen Dank Ewald, dass du wieder mal zuverlässig dafür gesorgt hast, dass alle Freunde des SVF perfekt über alles Wissenswerte informiert werden.

Gunter Langenbach: Er hat"s wieder getan ...

Bedingt durch die Pandemie und der damit verbundenen Wettkampfpause, musste der Freinberger Gunter Langenbach etwas länger auf seine nächste Medaille warten und deshalb auch mehr dafür trainieren. Um so glücklicher war er, als er bei den Hallen-Europameisterschaften im Sportpalast der portugiesischen Stadt Braga, einen Staffellauf mit Happy End erleben durfte. In der Klasse M60 wurde er für die deutsche 4x200-Meter-Staffel nominiert und errang, obwohl die Staffel “nur” als Vierter ins Ziel kam, die Bronzemedaille. Das Team aus Frankreich, das als Dritte die Ziellinie überquerte, wurde wegen eines klaren Wechselfehlers disqualifiziert. Langenbach und seine drei Kameraden standen somit als Dritte auf dem “Stockerl”. Europameister wurde das Team aus England (1:45,67 Minuten), exakt zwei Sekunden vor Spanien. Für das deutsche Quartett blieb die Uhr bei 1:53,98 Minuten stehen. Wir gratulieren dem mehrmaligen Medaillengewinner bei Senioren-Welt- und Europameisterschaften ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg, und wünschen unserem SVF-Vereinsmitglied und AH-Spieler auch in Zukunft weitere solch tolle Erfolge.

Freinberg kassiert in letzter Sekunde den Ausgleich

Wer im Heimspiel der Kampfmannschaft des SV Freinberg gegen Sankt Roman schönen Fußball erwartete, wurde enttäuscht. Das 1:1 war letztlich von den Leistungen her gesehen, gerecht. Wenn man jedoch bedenkt, wann der Ausgleich gefallen ist und welche Situation es bereits nach sieben Spielminuten gab, dann darf man daran seine Zweifel haben. Zu einem fiel der Ausgleichtreffer der Gäste in der 95. Spielminute, also unmittelbar vor dem Schlusspfiff, noch dazu hatte der SVF in der Szene direkt davor, eine klare Möglichkeit das Match für sich zu entscheiden. Der Hauptaufreger jedoch bereits nach sieben Spielminuten. Rene Engertsberger hat sich freigespielt, der Gästegoalie eilt aus seinem Kasten und hält Rene, der ihm schon umspielt hat an der Strafraumgrenze fest und verhindert so eine klare Torchance. Die Regeln legen fest, das ist Torraub und muss mit “Rot” bestraft werden. Noch dazu, da die nächsten Verteidiger nicht mehr ins Spiel eingreifen konnten. Doch der Schiri zückt nur “Gelb” und gibt einen Freistoß außerhalb der Box. Unmöglich. Unser Kapitän fragt nach dem Grund. Die Antwort, wenn er weiter so arrogant sei, gäbe es für ihn “Rot”. Diese Aussage hat mit Sportsgeist nichts zu tun und erklärt nicht die Sichtweise dieses Spielleiters. Bei einer korrekten Regelauslegung hätten die Gäste einen neuen Torwart einwechseln müssen und mit einem Feldspieler weniger die restlichen 83 Minuten bestreiten müssen. Die Chancen des SVF wären deutlich gestiegen.

Mit Pech verloren, doch lange am verdienten Punkt geschnuppert

Es war wie in den letzten Spielen, Freinberg war von Beginn an aggressiv und presste bereits kurz vor der Mittellinie intensiv. Auch der Tabellenzweite, Lambrechten, hatte mit dieser Einstellung seine Probleme und kam nur schwer in die Gänge. Trotzdem hatten sie in der 8. Spielminute das notwendige Glück. Zunächst wird die erste größere Möglichkeit der Gastgeber zur Ecke abgeblockt, diese fliegt dann hoch und lang aufs hintere 5er-Eck, ein Lambrechtner ist im Bilde und versenkt die Kugel per Kopf zur 1:0-Führung. Ein Tor, wie aus dem Nichts. Freinberg scheint ein wenig getroffen. Nach elf Minuten schlagen die Einheimischen einen 40-Meter-Pass in den Strafraum. Kevin eilt entgegegen, verfehlt aber den Ball, die Kugel wird gelupft und geht knapp übers Gehäuse. Das war echtes Glück. Kurz danach hat Freinberg seine erste Torannäherung, die Kugel geht aber knapp daneben. In der Folge einige kleinere Möglichkeiten hier wie dort. Bis fünf Minuten vor dem Pausenpfiff ist es eine spannende, offene Partie, die in der Mannschaftsleistungen keinen Unterschied erkennen lässt. Dann schlägt Hofer David einen langen Ball von der Mittelinie hoch in den Strafraum, Josef Poucek ist mit dem Kopf zur Stelle, setzt das Leder aber neben den Kasten. Zwei Minuten später Querpass am 16er, zwei SVFler lassen das Spielgerät durch, Sergej Tomm ist zur Stelle und hämmert die Kugel um Zentimeter am Tor vorbei. Einfach nur Pech. Gegen Ende der ersten Halbzeit war Freinberg klar am Drücker.

Freinbergs erster Heimsieg überrascht den Tabellenzweiten

Das war tatsächlich eine Überraschung, nach dem Sieg in Sankt Marienkirchen gewannen die Männer um Trainer Holger Stemplinger auch gegen den Tabellenzweiten aus Kopfing verdient mit 1:0. Es war tatsächlich der erste Heimsieg unseres Teams in dieser Saison, bisher hatte man lediglich einmal mit einem Remis zu Hause angeschrieben und neun Punkte auswärts mitgenommen.

Freinberg überraschte auch dieses Mal, wie bereits letzte Woche, den Gegner. Mit der couragierten und engagierten Arbeit aus der Abwehr, aggressivem Pressing und sehenswerten Kontern beeindruckte man Kopfing bis zum Schlusspfiff. Die Taktik des Trainers passte. Man spielte nicht unbedingt wie eine Heimelf, sondern suchte zuerst der Abwehr Halt zu geben und erst dann nach vorne zu drücken. Kopfing kam damit kaum zurecht und setzte sein Heil allzu oft auf lange hohe Bälle, die meist eine Beute unserer Hintermannschaft und einem fehlerfreien Torwart wurden. Am Ende musste man feststellen: Das hat heute perfekt gepasst. Weiter so!

Der Knaller: SVF fährt hochverdienten 4:1-Auswärtssieg ein

Der SVF musste auch im Match in St. Marienkirchen notgedrungen auf einige Stammspieler verzichten. Zwei mussten gelbgesperrt passen, einige andere sind im großen “SVF-Lazarett” festgenagelt. Trotzdem brachte Trainer Holger Stemplinger ein motiviertes Team auf den Platz. Man wollte dem Gegner sein Spiel aufdrängen und couragiert zu Werke gehen. Das klappte dieses Mal famos.

Von Beginn an drückte unser Team, und die Gastgeber hatten enorme Probleme mit dem ambitionierten Spiel des SVF. Es waren gerade 200 Sekunden von der Uhr gelaufen als unsere Elf den ersten Lohn einfahren durfte. Ein feiner Konter geht steil über die rechte Seite, ein temporierter Querpass grätscht Josef Poucek mit vollem Einsatz in die Maschen. Jubel bei den mitgereisten Fans, beim Team und bei den Offiziellen und das Tolle, man bleibt dran, lässt nichts Anbrennen und setzt den Gegner weiter unter Druck. Die “13” wird dann zum Glücksbringer, in dieser Minute erneut ein Superkonter, dieses Mal über links, ein toller Pass findet Josef Poucek, der guckt sich den Goalie aus und schiebt mit seinem Doppelpack zum 2:0 ein. Unglaublich - und doch eigentlich die logische Konsequenz der überlegten Spielweise. Gerade ist eine Viertelstunde gespielt, als wieder ein toller Konter gefahren wird. Zunächst können die Gastgeber auf der Linie klären, ebenfalls den Nachschuss und dann ein Kopfball aus 7 Metern, der Ball wird noch von einem Abwehrspieler berührt und zum 3:0 ins eigene Tor abgefälscht. Freinberg feiert die höchste Führung in dieser Spielzeit, die Hoffnung auf einen “Dreier” wächst. Danach ist eine Zeit “Waffenstillstand”. Freinberg lässt nichts zu, Sankt Marienkirchen kommt nicht in Schwung. Aus dem Nichts der Anschlusstreffer in der 36. Spielminute. Die Kugel wird über links nach vorne gespielt, der Ball wird dabei nach unserer Ansicht mit der Hand weitergeleitet, unsere Abwehr steht danach schlecht, ein Spieler steht alleine und erzielt aus 7 Metern das 3:1. Freinberg braucht etwas Zeit um dies zu verdauen, nimmt die verdiente Führung jedoch mit in die zweite Hälfte.

2:1 verloren! Super erste Hälfte - doch am Ende steht man mit leeren Händen da

Wieder musste SVF-Trainer Holger Stemplinger seine Elf umformen. Die Verletzungsmisere bleibt uns treu und so musste der Coach u.a. auf Hofer David und Lang Jakob verzichten. Tomm und Reinprecht kamen im Laufe des Spiels ebenfalls auf diese Liste. Im Tor kam es zum Wechsel, Kevin Haidinger hatte für das Match in Sigharting das Vertrauen des Coaches.

Das für uns richtungsweisende Spiel begann in Sigharting mit einer Schweigeminute. Ein langjähriger Coach, Funktionär und Trainer der Gastgeber verstarb am Vormittag. Beide Teams und sämtliche Zuschauer erhoben sich und spendeten zum Schluss Beifall.

Guter Beginn, dann Steirertor - und von da an ging"s bergab

30 Minuten spielte der SVF ein Match, das man bestimmte und in dem man einige Hochkaräter liegen ließ. Es sah gut aus, doch scheinbar gab es an diesem Tag Wichtigeres als Fußball (Wahl), denn mit dem 0:1 war im Großen und Ganzen die Partie gelaufen.

Die ersten zehn Minuten konnte Waizenkirchen-Edel-Fan Rudi Wenny, ein ehemaliges Freinberger Urgestein, seelenruhig auf der Tribüne verbringen. Die Teams tasteten sich ab, das Match lief zwischen den 16ern. Doch mit der ersten Top-Möglichkeit in der 11. Minute durch Youngster Mayer Adrian, die vom Gästegoalie prima geklärt wurde, übernahm der SVF das Kommando. Nach einer Viertelstunde die nächste Großchance, Tomm Sergej zieht vom 16er ab, verfehlt das Ziel jedoch um einige Zentimeter. Freinberg presst jetzt, angespornt von Trainer Holger Stemplinger, früher und bereitet dem Gast einige Schwierigkeiten. Nach 23 Minuten küsst ein abgefälschter Ball nur die Querlatte der Waizenkirchner, das Pech bleibt uns treu. Unmittelbar danach wird ein Schuss aus der Drehung auf der Gästetorlinie abgewehrt, danach ein Schuss aus der Drehung vom 5er-Eck, doch der Torwart kann den Ball im Gefühl abwehren. In diesem Stil geht es weiter. Dann die 31. Minute. Ein unnötiges, billiges Foul auf der rechten Seite. Der fällige Freistoß wird lang auf den hinteren Pfosten geschlagen. Unser Torwart schätzt den Ball so ein, dass er drüber geht - und dies war gravierend falsch. Das Leder berührt die Torstange und landet als Steirergoal in den Maschen. Mannschaft und Fans sind entsetzt, wieder so ein billiger Treffer, der uns das Genick bricht. Hochkaräter bei uns, während der Gast aus dem Nichts, bitter für uns, in Führung geht. Zwar haben wir auch danach nach Großchancen, doch die Pausenführung steht.