SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

Das Grauen hatte für den SVF nur einen Namen: RAAB

Heute ist es mir nicht möglich einen normalen Spielbericht zu schreiben, denn, wenn man sage und schreibe im Heimspiel gegen Raab mit 1:7-(0:4) verloren hat, müsste man sein Team in Grund und Boden kritisieren, aber, was noch schlimmer ist, bis in Detail die Tore des Gegners analysieren. Das tut weh, viel zu weh. Heute wurde uns nämlich der Zahn gezogen, ohne Narkose, einfach grauenvoll. Was letzte Woche noch kaschiert wurde, heute zeigte sich der SVF in einer Verfassung, die wir letztmals im Herbst vorfanden. Es schreit nach Wiedergutmachung. Man muss als Team seine Fehler erkennen, abstellen und sich und den Fans beweisen, dass man eigentlich doch diese Mannschaft ist, die über Wochen Punkte in der Liga sammelte. Dazu ist am Sonntag, ab 16 Uhr, in Kopfing die Gelegenheit. Wir hoffen auf die richtige Reaktion. Unglaublich nach nur 27 Minuten hieß es 0:3. Fast lauter Eigenfehler. Zur Pause stand es “nur” 0:4, es hätte auch ein deutlich höheres Minus sein können. Geprägt war diese Hälfte von einer “halben Stunde des Grauens”. Der SVF war am Schwimmen, ohne aber wieder aufzutauchen.

Aus dem tiefsten Keller ins helle Licht - Freinberg siegt trotz 0:2-Rückstand

War es echter Dusel? War es große Moral? Oder, war es ganz einfach ein Stück vom Glückskuchen? Man weiß es nicht. Nur eines weiß man, Freinberg war eigentlich schon geschlagen, doch dann kam die Wiederauferstehung in der letzten Viertelstunde. Am Ende konnte man das Unfassbare auf der Anzeigentafel nachlesen, der SVF siegte mit 3:2 - und hat sich, wie einst Baron Münchhausen, an den eigenen Haaren aus dem sprichwörtlichen Sumpf gezogen.

Fünf Minuten genügten dem Leader zum 4:1-Sieg

Zum Match gegen den Tabellenführer Riedau reisten die Freinberger Fans ohne große Erwartungen an. Aufgrund von Verletzungen, Krankheit und dem Absitzen der Gelb-Sperren (fünf Karten) musste unsere Kampfmannschaft mit einem ersatzgeschwächten Team auflaufen. Abwehr hieß die Devise. Und das ging auch lange Zeit gut. Nach 35 Minuten brach das Ungemach über uns herein. Innerhalb von gut fünf Minuten konnte der Leader dreimal anschreiben. Freinberg wurde um die Früchte seiner Bemühungen gebracht. Dieses Ergebnis hatte auch zur Pause Bestand.

2:2 - Dieses Match war nichts für schwache Nerven

Im Heimspiel gegen die drei Punkte hinter uns platzierten Sighartinger, konnte Freinberg erneut punkten. Doch mehr als einen Zähler konnte man beim 2:2 (1:1) nicht anschreiben - und das war dem Spielverlauf nach verdient, aber auch glücklich.

Die erste Viertelstunde verlief mehr oder weniger ohne größere Aufregungen. Beide Teams neutralisierten sich, zeigten sich laufstark und aggressiv, allerdings wurden einige Bälle - drent und herrent - leichtfertig und unnötig verschenkt. In der 16. Minute zeigte sich Haidinger Kevin, der auch dieses Mal das Tor hüten durfte, von seiner Zuckerseite. Ein Pass Richtung SVF-Tor wird abgefälscht, der Ball fliegt gegen die Laufrichtung unseres Goalies, doch er kann mit einem Klassereflex die Kugel um den Pfosten drehen. Die folgende Ecke nimmt ein Angreifer volley aus 12 Metern, das Geschoss zischt knapp über die Querlatte. Im Gegenzug herrscht Showtime für Freinberg. Die Gästeabwehr ist unsortiert. David Cerveny schnappt sich die Kugel, ein schneller Antritt, ein perfekter Abschluss ins lange Eck und Freinberg bejubelt das 1:0. Fünf Minuten später “stiehlt” Leo Lausberger den Ball am 16er, doch statt selbst zu schießen, legt er quer, die Chance verpufft. Der Gegner macht es im Gegenzug besser. Unsere Hintermannschaft “verpasst” in einer Situation gleich mehrmals einen Angriff abzufangen, drei Schussversuche der Gäste sind die Folge, wobei der letzte als Abpraller im Tor landet. Dieses 1:1 wäre zu verhindern gewesen. Inzwischen musste Hofer David, der Abwehrstabilisator, verletzt vom Feld, eine große Schwächung für uns.. Der SVF hat wiederholt Probleme, schlechte Abspiele bringen Sigharting besser ins Spiel. So in der 27. Minute, als Breit David im letzten Moment den Ball vor unserem Tor wegkratzen kann. Weitere Möglichkeiten für die Gäste folgen. Der SVF schwimmt. Kevin muss in einer Situation gleich dreimal Kopf und Kragen riskieren, um den Einschlag zu verhindern. Nach einer hohen Flanke steht ein Gegner am Pfosten frei, sein Kopfball geht, oh Wunder, am Tor vorbei. Dann kommt Tomm am 16er an den Ball, sein Volleyschuss geht knapp neben das Ziel. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel tats weh, sehr weh. Ein Direktschuss von Sluti blockt ein Sighartinger ab, jedoch mit den Weichteilen … Der SVF darf bis hierhin mit dem Remis zufrieden sein, eine Steigerung ist nun aber dringend notwendig.

Der lange Weg zum Glück: Wir gratulieren Holger und seiner Manuela

Das gibt es wohl nicht oft. Seit dem 31. Dezember 2019 gelang es nicht, dass sich der SVF-Kampfmannschaftstrainer Holger Stemplinger und seine Braut Manuela trauen durften. Corona, das Virus-Biest, verhinderte dies bis zum 30. April 2022. An diesem Tag war es endlich soweit: Manuela und Holger sagten “Ja” zur gemeinsamen Zukunft. Gut auch für ihre beiden Töchter, man musste zwischenzeitlich befürchten, dass diese womöglich vor ihren Eltern heiraten könnten. Jetzt sind Manuela und Holger endlich unter der Haube. Die Spieler des SVF standen im “Arbeitslook” als Glücksbringer Spalier. Wir vom SVF gratulieren dem jungen Ehepaar, wünschen ihnen viel Glück auf ihrem gemeinsamen Lebensweg und wünschen ihnen auch weiterhin viel Freude an sich und ihren Mädels. Gemeinsam das Leben meistern, in guten, wie in weniger guten Zeiten, zusammenhalten und das Glück am Schopfe packen, sind nur einige der Wünsche von uns für unser geduldiges Brautpaar.

1:1 - Der SVF zeigte großes Kämpferherz, Natternbach diktierte das Geschehen

Die erste Viertelstunde im Match zwischen den Kampfmannschaften von Freinberg und Natternbach gehört ohne Wenn und Aber den Gästen. Freinberg wurde durch das intensive und schnelle Spiel der Gäste nach hinten gedrängt, doch die Abwehr hielt perfekt dagegen. Dann gleich zwei Möglichkeiten für unsere Elf. Zunächst setzte sich Poucek Josef im Strafraum durch, sein Schuss aus spitzem Winkel konnte der Gästegoalie mit Mühe zur Ecke lenken. Danach ist der SVF erneut im Strafraum präsent, doch diese Chance wird leider verstolpert. Zwischendurch schießen die Gäste unseren Keeper mehrmals warm. Nach 19 Minuten Torjubel beim SVF. Poucek zieht erneut auf der Toraußenlinie zum Gehäuse, er umkurvt einige Gegner. Sein Schuss wird, was nur wenige gesehen haben (aber unser Quacki), leicht abgefälscht und landet aus spitzem Winkel zum 1:0 im Netz. Der unbandige Kampf hatte sich ausgezahlt. Die Gäste reagieren mit weiterem schnellen und druckvollen Spiel nach vorne, der SVF muss alles aufbieten um dagegen zu halten. Nach 35 Minuten “vergisst” einer unserer Spieler den Ball vor dem 16er wegzuschlagen. Statt dessen ein Schuss aus dem Gedränge an der Strafraumgrenze. Unser Goalie Patrick Kasbauer, an diesem Tag in Klasse-Verfassung, sieht den Ball zu spät, den Abpraller staubt ein Angreifer zum 1:1-Pausenstand ab. Mit mehr Konsequenz wäre dieser Teffer zu vermeiden gewesen.

Am Ende: Dramatik wie in einem Hollywood-Thriller

Das Ergebnis passte zum Schluss, doch davor gab es die Minuten voller Action, die Minuten des Grauens. Das Match zwischen Diersbach und dem SV Freinberg zeigte schlussendlich, wie wechsellaunig und brisant der Fußball sein kann. Ein Hollywood-Thriller kann kaum mehr Spannung bis zum Ende bieten - und doch war es ein ganz normals Fußballspiel, mit Höhen und Tiefen, mit zwei verschiedenen Spielsystemen, mit zwei Teams, die sich nichts schenkten, zwei Mannschaften, die 90 Minuten ackerten, aber nie unfair agierten … und zwei Gegnern, die sich am Ende mit 1:1 die Punkte teilten - und das auch noch gerecht.

Ein gerechtes 2:2-Unentschieden, aber kein gerechtes 2:2

Nach der trostlosen Partie in Ort im Innkreis zeigte sich unser Team erholt und lieferte sich im Auswärtsspiel in Rainbach einen Fight, der am Ende, trotz einer 2:0-Führung, “nur” einen Punkt auf die Habenseite brachte. Das Tor zum Ausgleich hatte einen faden Beigeschmack, der Ball hatte bereits die Toraußenlinie überschritten, was der Linesman aber zum Ärger des SVF nicht anzeigte und so zum besagten 2:2 führte.

Das Match beim Lokalderby in Rainbach wurde von Beginn an von beiden Seiten offensiv und mit viel Einsatz geführt. So kamen die Gastgeber bereits nach zwei Minuten zur ersten Großchance. Unsere Abwehr wird dabei überlaufen, doch auf Torwart Patrick Kasbauer war nicht nur in dieser Szene Verlass, er entschärfte souverän den 5-Meter-Schuss. Nach 15 Minuten wird Rainbach etwas stärker, der SVF wird nach hinten gedrängt und kann sich nur noch gelegentlich befreien. Ein halbe Stunde ist von der Uhr gelaufen, als Engertsberger Rene nach einem feinen Konter, alleine aufs Tor zieht. Sein Schuss aus 12 Metern landet an der Querlatte, beim versuchten Nachschuss wird er klar gefoult, doch der Elfmeterpfiff bleibt aus, der Ball liegt blank, Jakob Lang ist zur Stelle und donnert die Kugel aus vollem Lauf zum 1:0 ins Kreuzeck. Danach kann sich Kasi im Tor mehrmals auszeichnen. So bleibt es bis zum Halbzeitpfiff bei unserer knappen Führung. Bis dahin ein offenes Spiel, mit kleinen Vorteilen für die Gastgeber.

Fußball muss GESPIELT werden

Ein ewiges Lied: Freinberg und die Tabellennachzügler. Außer Spesen, meist nichts zu erben. Auch beim Träger der “Roten Laterne”, der Elf aus Ort im Innkreis, blieb man diesem Credo treu. Die Gastgeber siegten mit 2:0 und stehen nun bei 7 Punkten. Unglaublich, vier davon sind die Ausbeute der beiden Matches gegen unseren SVF.

Bei herrlichsten Fußballwetter, auf einem sehr holprigen Platz, kam es zu keiner Zeit zu einem echten Fußballspiel. Von Beginn an gab es etliche unnötige Ballverluste, kaum Spielfluss, dafür viele kleine Fouls, viel Geschrei und vor allem kein richtiges System - und das auf beiden Seiten. Aus diesem Chaos profitierte letztlich die Elf aus Ort. Mit langen Bällen, oft ungestüm gespielt, mit einfachem Ballwegschlagen und ohne klaren Plan brachte man unser Team aus dem Rhythmus. Freinberg ließ sich in ein wahres Tohuwabohu drängen und fand nie zu seinem Spiel. Fußball ohne System. Ingesamt gab es nur wenige nennenswerte Situationen. Eine davon in der 13. Minute, Tomms Fernschuss aus gut 20 Metern zischt knapp und flach am Pfosten vorbei ins Aus. Zwei Minuten später setzt sich Josef Poucek zunächst im 16er durch, doch er scheitert letztlich an der Überzahl der Gegenspieler. Nach einer halben Stunde warten die Freinberger Fans auf einen Elfmeterpfiff, nachdem einer unser Angreifer von hinten beim Lauf aus Tor hart umgestoßen wurde. Die Pfeife des Schiris blieb aber stumm. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel klärt Patrick Kasbauer nach einem satten Schuss souverän. Der anschließende Eckball wird durch einen Kopfball aus acht Metern brandgefährlich. Der Halbzeitpfiff lässt uns die Hoffnung auf bessere zweite Spielhälfte.